Aktuelle Studien im August 2021

In unserem wöchentlichen Agentur-Newsletter „Early Bird“ informieren wir auch regelmäßig über aktuelle Studien und Umfragen. Für den Monat August haben wir die Meldungen hier zusammengefasst: Es ging unter anderem um Radikalisierung durch Social Media, Fake News, interne Kommunikation und erste Erkenntnisse zum Hochwasser.

Deutsche setzen mehr auf Kartenzahlungen

Der Trend zum Zahlen mit Girokarte hält an. 47 Prozent nennen sie als ihr liebstes Zahlungsmittel, wie eine Umfrage für die Einrichtung Euro Kartensysteme ergab. Insbesondere durch die Corona Pandemie präferierten mehr Kunden das Zahlen per Girokarte gegenüber den unhygienischeren Scheinen und Münzen. Auch die Nutzung kontaktloser Zahlungen stieg dabei mit an.
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Vorratseinkäufe auf dem Vormarsch

Dies ergab eine Studie des Marktforschungsunternehmens NielsenIQ: Die Menschen gehen seltener und weniger gerne shoppen und neigen mehr dazu, alle Einkäufe auf einen Schlag zu erledigen. “Big Trolley” werden diese Einkäufe von den Marktforschern auch gerne genannt, da der große Einkaufswagen genutzt wird. Dies kommt vor allem den mittelgroßen Supermarktketten wie Edeka und Rewe zugute, diese konnten ihre Umsätze im ersten Halbjahr um 6,3 Prozent steigern.
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Cyberkriminalität mit Corona-Bezug gestiegen

Laut einer Studie des Sicherheitsunternehmens Kaspersky haben Kriminelle vermehrt durch falsche Zahlungsangebote und günstige Corona-Tests sowie gefälschte QR-Codes und Impfnachweise versucht, an persönliche Nutzerdaten zu gelangen. Die Kontodaten wurden demnach meist per Phishing-Mails abgefangen. Mittlerweile sind über 300 Webseiten in Europa blockiert worden.
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Mehrheit der Bürger glaubt Fake News erkennen zu können

Eine Studie zur Selbsteinschätzung der Digitalen Kompetenzen zeigt: Ein Großteil der Bundesbürger gibt an die Seriosität von Onlinequellen sicher bewerten zu können. Die Auswertung der Initiative D21 zeigt, die Selbsteinschätzung hinsichtlich digitaler Kompetenzen ist dabei umso stärker, je gebildeter und jünger die Befragten sind.
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Radikalisieren über Social Media Algorithmen?

Die Radikalisierung in westlichen Gesellschaften bekam in den letzten Jahren mit der QAnon-Bewegung in den USA und den Querdenkern in Deutschland wieder zunehmend Aufmerksamkeit. Oftmals im Verdacht sind dabei die Algorithmen von Social Media Plattformen und YouTube. Eine Studie in den USA untersuchte dies in den letzten Jahren. Das Problem waren allerdings nicht die vorgeschlagenen Videos des Algorithmus, sondern die Verlinkung auf politische Videos auf externen Webseiten.
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Interne Kommunikation erreicht nicht mehr alle

Durch immer heterogener werdende Belegschaften ist es ein zunehmendes Problem für die interne Kommunikation, wirklich alle Arbeitnehmer zu erreichen. Eine Studie unter Kommunikatoren zeigt nun, dass sich dieses Problem durch alle Arten von Organisationen zieht: Fast 30 Prozent der Befragten haben das Gefühl, bestimmte Personengruppen nicht zu erreichen. Um möglichst inklusiv zu kommunizieren, versuchen Kommunikatoren geeignete und vielfältige Kanäle, Themen, Formen und Formate zu verwenden sowie die Sprache und Frequenz anzupassen.
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Menschen mit Migrationshintergrund fühlen sich am Arbeitsmarkt diskriminiert

Menschen mit Migrationshintergrund fühlen sich am Arbeitsmarkt diskriminiert
Rund 21 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund leben in Deutschland und um den Fachkräftemangel zu stoppen, müssten es noch mehr werden. Dennoch fühlt sich mehr als die Hälfte von ihnen bei der Jobsuche benachteiligt, wie eine Studie von Indeed in Zusammenarbeit mit YouGov ergab. Auch im Job selbst bleibt für viele das Gefühl, mehr leisten zu müssen als die deutschen Kollegen.
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Schnellstudie zum Hochwasser

Extremes Ausnahmewetter oder systematischer Klimawandel? Die Frage stellten sich Forscher nach den verheerenden Überschwemmungen in Deutschland im Juli. 39 Klimaforscher bestätigten nun in einer Schnellstudie, dass ein solches Ereignis den Trend zu extremeren Niederschlägen bestätige. Allerdings werden Daten zu Niederschlägen erst seit den Vierzigerjahren dokumentiert, für eine gesicherte Aussage, welche Rolle der Klimawandel spielt, sei das zu wenig, so die Forscher. Erst beim Betrachten eines größeren Einzugskreises gibt es robustere Ergebnisse.
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Matteo Stieß

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