Mein Praktikum bei Eins A

Viel zu spät hatte ich mich um mein Pflichtpraktikum gekümmert und mit einigen Absagen in der Tasche, kam ich Ende März mit einem doch eher miesen Gefühl in die Kramerstraße, um mit den Herren Voshage und Windus-Dörr ein Bewerbungsgespräch zu führen.
Schnell wurde klar, dass es eigentlich auch keine Verwendung für mich gäbe, da mit Anika bereits eine Praktikantin in der Agentur arbeitete.

Umso größer war dann die Freude über die Zusage für die Monate Mai und Juni. Gleichwohl gepaart mit der Ansage, dass man mich direkt ins kalte Wasser werfen wolle. Denn nicht ohne Grund wurden zwei Praktikanten gleichzeitig gebraucht.Max_Wildmann_DSCN3042_160630

Aus dem kalten Wasser wurde dann erst mal nichts, hatte bestimmt mit den milden Temperaturen im Mai zu tun. Ich war nicht ganz unglücklich darüber, denn aus den Semesterferien kommend direkt in eine 40-Stunden-Woche springen ist gar nicht so einfach.

Dennoch habe ich mich schnell zurechtgefunden und wurde sehr freundlich im Team aufgenommen. Mein bester Kumpel wurde Günther, der mich täglich ganz ohne Murren mit Top-Kaffee versorgte. Eigentlich ein Praktikantenjob, dachte ich jedenfalls immer. Er wurde allerdings regelmäßig mit Wasser und frischen Bohnen versorgt, war also zufrieden – Das Wasser sollte übrigens besser still und nicht mit Kohlensäure sein, sonst fängt Günther das Spucken an. Soll wohl schon passiert sein, vor langer Zeit, erzählt man sich.. –

Meine Zeit in der Agentur verbrachte ich mit allem Möglichen, ständig gab es etwas Neues. Die meisten Stunden gingen sicher für Recherche und Akquise drauf, naja, muss man auch mal gemacht haben. Wozu gibt es schließlich Praktikanten? Aber die positiveren Aufgaben überwogen natürlich. Auch ständige Gespräche über Gott und die Welt, oder besser gesagt Leibniz, VW und die bösen Abgase waren toll!
Außerdem bin ich nun gewissermaßen Typo3-Profi, dank des early birds, habe mich wieder an Excel gewöhnt (viel zu lang vermieden), mich mehr mit Photoshop und Twitter auseinandersetzen können und komme inzwischen richtig gut mit Bürostühlen zurecht. Eigentlich schade, dass ich demnächst wieder im Hörsaal sitzen muss.

Ich habe meine Zeit bei Eins A Kommunikation sehr genossen und kann Jedem, der noch auf der Suche nach einem Praktikum ist, die Bewerbung nur wärmstens empfehlen!

(mw) aka Max Wildmann