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PR Agentur Hannover

early bird – Touristik

Nr. 168 / 42. KW‚ 17.X.'11

Liebe Freunde unseres frühen Vogels,
einen Eins-A-Tag und eine gute Woche!
In der Luft ist derzeit viel los! Nachtflüge sind in Frankfurt verboten, aber in Berlin erlaubt. Außerdem soll die Flugticketsteuer sinken. Fluggäste haben nun mehr Rechte, auch wenn besondere Annehmlichkeiten bei Air Berlin nur Bundestagsabgeordneten vorbehalten sind.
Der early bird fasst für Sie zusammen, was in der letzten Woche in der Touristik passiert ist und worüber man diese Woche noch sprechen wird.

Viel Spaß mit den News der Woche
wünscht das Team von
Eins A Kommunikation

Deutschland

Keine Nachtflüge in Frankfurt…

Der Hessische Verwaltungsgerichtshof entschied vergangene Woche, dass ab dem 21. Oktober am Flughafen Frankfurt vorerst keine Nachtstarts und –landungen erlaubt sind. Anwohner hatten gegen die neue Landebahn geklagt. Fluglinien geraten nun in Planungsnot. Lufthansatochter Cargo muss umplanen, die Änderung ganzer Lieferketten ist Folge der Umleitung von Frachtflügen. Auch Ferienflieger müssen umdisponieren, denn die eng getakteten Flugpläne sind mit anderen Airlines abgestimmt. 

… aber in Berlin

Es wird am künftigen Hauptstadtflughafen Berlin-Brandenburg Willy Brandt (BER), der 2012 eröffnen soll, kein komplettes Nachtflugverbot geben. Das Bundesverwaltungsgericht wies am vergangenen Donnerstag Klagen gegen die geplante Regelung zurück. Somit sind am künftigen Großflughafen zwischen 22 Uhr und Mitternacht sowie zwischen 5 und 6 Uhr durchschnittlich 77 Starts und Landungen erlaubt.

Lufhansa-Forderung abgewiesen

Die Entscheidung des Kasseler Verwaltungsgerichtshofs zu Nachtflugverbot sorgt zwischen der Flughafenbetreibergesellschaft Fraport und ihrem Hauptkunden Lufthansa für Unstimmigkeiten. Der Lufthansa-Vorstandsvorsitzende Christoph Franz hatte empfohlen, die Landebahn solle erst nach der abschließenden Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts im Frühjahr 2012 den Betrieb aufnehmen, denn ein Nachtflugverbot in Frankfurt sei ein zu hoher Preis für die Kapazitätserweiterung. Am 30. Oktober wird die Landebahn Nordwest aber regulär in das Frankfurter Bahnensystem integriert. Die Fluggesellschaft hält zehn Prozent an Fraport.

Kleines Freundschaftsgeschenk

Mehr Platz, schnelle Abfertigung und Meilen-Bonus: Die Fluggesellschaft Air Berlin hat zahlreichen Bundestagsabgeordneten 2010 eine Bonuskarte geschenkt, die eine Reihe von Vergünstigungen beschert. Sie berechtigt zu einer bevorzugten Abfertigung, mehr Beinfreiheit und 40 Prozent Bonus auf alle gesammelten Meilen. Wer die Karte nutzt, sei noch nicht bekannt. Die Anti-Korruptionsorganisation Transparency International kritisierte, dass „diese Art von Annehmlichkeiten Nährboden für spätere Lobbyaktivitäten“ sei.

Bahnpreise steigen

Zum Fahrplanwechsel am 11. Dezember wird Zugfahren teurer. Die Deutsche Bahn erhöht die Preise im Fernverkehr um durchschnittlich 3,9 Prozent. Die Bahncard soll mehr kosten und die Reservierungsgebühr erhöht sich auf vier Euro, beim zweiten Umsteigen zahlt man acht Euro. Im Nahverkehr steigen die Tarife um 2,7 Prozent. Die Preiserhöhungen werden mit deutlichen Mehrkosten bei Personal und Energie begründet. Verkehrs- und Fahrgastverbände kritisieren die Zuschläge als zu hoch und nicht angebracht, weil die Qualität der Angebote teils mangelhaft sei.

Mehr Watt

Der niedersächsische Landtag hat vergangene Woche beschlossen, den Tourismus am Wattenmeer stärker zu fördern. Das Weltnaturerbe Wattenmeer soll von der Deutschen Zentrale für Tourismus besser als Urlaubsregion beworben werden. Ein gemeinsames Konzept mit den Wattenmeer-Anrainern Hamburg, Schleswig-Holstein und den Niederlanden wurde angeregt, da in der Region ein nachhaltiger naturverträglicher Tourismus etabliert werden soll. Dänemark soll eingeladen werden, mit seinen Wattflächen dem Unesco-Welterbe beizutreten. Naturschützer kritisieren, dass der beabsichtigte Naturtourismus nichts an der fehlenden naturfachlichen Betreuung der Besucher ändere.

Internationaler Deutscher PR-Preis für Tui Krisenkommunikation

Die Krisenkommunikation der Tui Deutschland während der Aschewolke im Jahr 2010 ist mit dem Internationalen Deutschen PR-Preis der Deutschen Public Relations Gesellschaft und des FAZInstitutes ausgezeichnet worden. Der Internationale Deutsche PR-Preis ist die höchste Auszeichnung der PR-Branche im deutschsprachigen Raum.

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Rest der Welt

Flutkatastrophe in Bangkok

Rund ein Drittel Thailands steht unter Wasser. Trotz des Hochwassers fliegen mehrere Fluggesellschaften und Reiseveranstalter weiter von Deutschland nach Thailand. Allerdings wurden einige Rundreisen im Norden und der Mitte des Landes bereits abgesagt. Reisende sollten sich über die aktuelle Hochwasserlage informieren.
Informationen über die Flutkatastrophe finden Sie hier:
aktuelle Entwicklung der Unwetter: www.tmd.go.th/en/
aktuelle Informationen: www.tatnews.org/latest_update/index.asp
Auflistung der betroffenen Gebiete: www.thaiflood.com/en/

Mehr Rechte für Fluggäste

Im Falle eines abgesagten Fluges können Reisende künftig umfangreichen Schadensersatz geltend machen. Über die Erstattung ihrer Kosten hinaus stehe ihnen in bestimmten Fällen auch eine Entschädigung für den immateriellen Schaden zu, urteilte der Europäische Gerichtshof. Für verloren gegangene Urlaubsfreude kann der Gast bis zu 4.750 Euro verlangen. Als abgesagt gilt ein Flug nicht nur, wenn er annulliert wurde, sondern auch wenn das Flugzeug zum Ausgangsflughafen zurückkehren musste.

Flugticketsteuer soll sinken

Die Luftverkehrssteuer für Starts an deutschen Flughäfen soll im kommenden Jahr sinken. Eine Sprecherin des Bundesfinanzministerium sagte vergangenen Dienstag, dass angedacht sei, die entfernungsabhängigen Sätze um je 5,52 Prozent zu reduzieren. Inwiefern die Senkungen bei den Ticketpreisen der Kunden ankommen könnten, gilt aber als ungewiss. Hintergrund ist, dass die Fluggesellschaften ab 2012 in den Handel mit CO2- Verschmutzungszertifikaten in die EU einbezogen werden sollen. Bei der Einführung der Steuer war bereits festgelegt worden, dass Steuersätze als Ausgleich für die dadurch entstehenden Kosten reduziert werden können.

König HRS

Hoteliers und Firmenkunden fürchten nach der Übernahme der Hotelbuchungswebsite Hotel.de durch HRS um ihre Konditionen und Margen. Der Marktführer HRS habe nun eindeutig seine Monopolstellung gestärkt. Nach dem Kauf von 61,6 Prozent für knapp 43 Millionen Euro kontrolliert HRS jetzt 64,6 Prozent von Hotel.de. Seine führende Stellung auf dem deutschen Markt hat HRS somit ausgebaut.  Heinz Raufer, Mitbegründer von Hotel.de betont, dass er mit einer Basiskommission von zwölf Prozent von den Hoteliers weniger verlange als andere Anbieter, um die Ängste der Geschäftspartner zu zerstreuen. Er erhofft sich von der Fusion vorrangig eine bessere Stellung im internationalen Wettbewerb.

Gemischte Stimmung auf dem Berliner Tourismusgipfel

Mit um vier bis sechs Prozent Buchungsplus hat die ablaufende Sommersaison die Erwartungen der Branche erfüllt. Wegen der sich eintrübenden Konjunktur könnte das Wintergeschäft allerdings schwieriger werden. Der Winterurlaub wird um bis zu fünf Prozent teurer. Die Veranstalter begründen das vor allem mit höheren Kerosinpreisen und ungünstigeren Wechselkursen. Fernreisen, wo gerade die Nachfrage nach Zielen in Asien steigt, sieht die Branche zuversichtlich entgegen. Für Frühbucher gibt es viele Rabatten und Vergünstigungen und für die wachsenden Altersgruppen ab 50 und 65 Jahren zunehmend spezielle Angebote.

Freiflug nach Japan

Nach der Atomkatastrophe von März kommen 50 Prozent weniger Touristen nach Japan. Die Regierung lockt nun mit 10.000 Gratisflügen an Internet-Bewerber, die im Anschluss an ihren Aufenthalt ihre Erfahrungen bloggen sollen. Durch die erhoffte positive Resonanz in den Berichten, sollen internationale Vorbehalte gegenüber einem Besuch Japans abgebaut werden. Das Programm soll im April 2012 starten, steht aber noch unter Finanzierungsvorbehalt.

La cucina italiana

Da der Badeort Forte die Marmi in der Toskana um sein ursprünglichen Stadtbild fürchtet und seine kulturellen Eigenheiten schützen will, erteilt das örtliche Amt ab sofort keine Genehmigungen mehr für neue ausländische Schnellimbisse. Ähnliche Verbote gibt es bereits in Prato und Florenz. Silvio Berlusconi hat ein Wachstumspaket geplant, um die italienische Wirtschaft voranzutreiben. Die angedachte Liberalisierung des Dienstleistungssektors ist durch das Mitspracherecht der Gemeinden und Provinzen kaum durchführbar. Die ortsfremden Restaurants haben keinen leichten Stand: vier von zehn Italienern waren noch nie in einem Restaurant mit ausländischer Küche.

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Wir können noch mehr als den early bird
Einen Ausschnitt, von dem, was wir sonst noch bieten, können Sie im aktuellen Agenturnewsletter kramer13 lesen! Jedes Quartal erhalten Sie darin aktuelle Informationen rund um PR- und Kommunikationstrends. www.einsakommunikation.de/index.php
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Kaum zu glauben, aber wahr!

Pinkelbeutel für Notdurft

In den Niederlanden erhält der Zugreisende demnächst „Plaszak“, den Pinkelbeutel, wenn er ein dringendes Bedürfnis verspürt. Verrichtet werden soll die Notdurft in der leeren Zugführerkabine. Der Pinkelbeutel soll in extremen Notsituationen verwendet werden, beispielsweise, wenn der Zug liegen bleibt. Das Haager Verkehrsministerium und die niederländischen Eisenbahnen wollten bei der Zugbestellung sparen und bestellten Züge für den Nahverkehr ohne Toilette. Auf 40 Minuten Fahrt sei ein Toilettengang schließlich unnötig. Das niederländische Parlament hat nun entschieden, dass bis 2015 alle Züge eine Toilette haben müssen.

The worst hotel in the world

Das Hotel “Hans Brinker” in Amsterdam wirbt mit einer schrägen Kampagne: Hundekot am Eingang, Haare im Ausfluss und Ungeziefer und Bettwanzen. Auf verschiedenen Bewertungsportalen sind die Reaktionen auf den Hotelaufenthalt verhalten bis ungehalten. Diese Reaktionen nahm das Hotel als Anlass für eine selbstironische Werbekampagne der etwas anderen Art. Und hat diese sogar in einem Buch festgehalten. Die Kampagne: www.hans-brinker.com/DE/the-worst-hotel-in-the-world.html

Schwerelosigkeit im All erleben

Heute treten die Angestellten des Weltraumflughafens Spaceport America im US-Bundesstaat New Mexico ihren Dienst an. Es ist noch nicht klar, wann der erste „Spaceship Two“-Flieger mit Touristen an Bord abhebt. Irgendwann in den nächsten zwei Jahren soll es aber möglich sein. Reservierungen werden bereits entgegen genommen, rund 430 Buchungen sind schon eingegangen. Vor dem Abheben müssen zahlreiche medizinische Untersuchungen erfolgen. Der Trip ins All mit Trainingseinheiten für den Umgang mit schwankenden Gravitationskräften und Hotelaufenthalt am Flughafen kostet 200.000 US-Dollar für zweieinhalb Stunden Weltallflug in 110 Kilometern Höhe und vier Minuten Blick auf die Erde.

 

Zitat der Woche

"Eine glückliche Hand bei allen Ihren politischen Entscheidungen" wünschte Air Berlin in dem Begleitschreiben zur Bonuskarte zahlreichen Abgeordneten des Deutschen Bundestages.

 

Die Karawane zieht weiter

Frank Hartung ist neuer Sales Manager Germany bei Air Canada.

Miguel Reinoso ist neuer Verkaufsdirektor für Andalusien und Marokko der spanischen Hotelkette Iberostar.

Die langjährige Europadirektorin Marion Buttler der Pacific Asia Travel Association wechselt zur Deutschen Zentrale für Tourismus (DZT). Am 1. November beginnt sie bei der DZT als Destinations-Managerin mit dem Schwerpunkt Asien und Australien.

Elmar Gerdts verstärkt das Verkaufsteam des Charter-Unternehmens Chapman Freeborn in Köln. Er war zuvor zwölf Jahre lang bei Tui Deutschland tätig.

Aquilin Schömig verläßt Alltours und wird ab April 2012 bei Derpart zweiter Geschäftsführer neben Christoph Führer.

Zum 1. März 2012 wird Dieter Zümpel den Geschäftsbereich Marketing und Vertrieb bei Alltours leiten. Er war zuvor Vertriebsmanager bei Tui.

Detlev Geiser ist neuer Head of Sales im deutschen Verkaufsteam von Club Med.

Diese Woche in der Glotze

Luxus auf dem Meer – Die Geschichte der Kreuzfahrt (1/2)
Montag, den 17. Oktober 2011, 18.30 bis 19.15 Uhr, phoenix
2011 feiert die Kreuzfahrt 120-jähriges Jubiläum. Seitdem sind Kreuzfahrten ein Trend. Kreuzfahrten sind die Wachstumsbranche im Tourismus. Jährlich machen fast 15 Millionen Menschen weltweit Urlaub auf einem Kreuzfahrtschiff. Die Kreuzfahrt ist übrigens eine deutsche Erfindung. 1891 fand die erste Kreuzfahrt auf der "Augusta Victoria" statt.
In zwei Teilen wird die Geschichte der Kreuzfahrt bis heute erzählt.

Luxus auf dem Meer – Die Geschichte der Kreuzfahrt (2/2)
Montag, den 17. Oktober 2011, 19.15 bis 20.00 Uhr, phoenix

Termine

29.10.2011 – 30.10.2011 Touristik Aschaffenburg, Aschaffenburg
www.touristik2011aschaffenburg.messe.ag/

04.11.2011 – 6.11.2011 Reiselust
www.reiselust-bremen.de/reiselust2011/home

11.11.2011 – 13.11.2011 Viva Touristika & Caravaning, Frankfurt am Main
www.vivatouristika.de/

16.11.2011 – 20.11.2011 Touristik&Caravaning International, Leipzig
www.touristikundcaravaning.de/

19.11.2011 - 20.11.2011 Weltenbummler, Hamburg
www.messeninfo.de/Weltenbummler-M4736/Hamburg.html

Impressum

Sämtliche Inhalte wurden mit höchster Sorgfalt erstellt. Für die Vollständigkeit, Richtigkeit und Aktualität der Inhalte kann jedoch keine Gewähr übernommen werden. Alle Rechte vorbehalten. Unser Newsletter mit Branchenneuigkeiten erscheint jeden Montagmorgen. Wenn Sie interessante Neuigkeiten oder wichtige Termine für den Newsletter haben, schicken Sie diese bitte an early-bird@eins-a-kommunikation.de. Wenn Sie den early bird mit aktuellen Informationen aus der Tourismusbranche nicht mehr erhalten wollen, schreiben Sie an early-bird@eins-a-kommunikation.de. Wir nehmen Sie dann unverzüglich aus dem Verteiler heraus.
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Herausgeber:
Eins A Kommunikation – Agentur für Beratung und Umsetzung GmbH, D-30159 Hannover, Kramerstr. 13, Fon: (+49 511) 35 73 00 30, Fax: (+49 511) 35 73 00 73
E-Mail: early-bird@eins-a-kommunikation.de
www.eins-a-kommunikation.de

Redaktion:
Thorsten Windus-Dörr (Ltg., V.i.S.d.P.), Jens Voshage, Christiane Bischoff, Dorothee Fritsche
Redaktionsschluss ist montags, 09:30 Uhr.



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