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PR Agentur Hannover

Energie-Szene September 2010 - Der Branchen-Newsletter von Eins A Kommunikation

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

aktuelle Informationen aus der Energiewirtschaft – direkt aus der Praxis.
Das erwartet Sie in diesem Newsletter:

1. Gasmarkt: Achtung Kundenwechsel! (Top-Thema)
2. Image-Trailer positioniert Stadtwerk
3. Salziges Fest
4. Stadtwerke-Zwitschern im Web 2.0
5. Energie für Braunschweig
6. Erdgas nicht mit Strom ausbremsen

Das Thema Kundenbindung lässt uns nicht los. Im Mai-Newsletter hatten wir darüber bereits aus Sicht der Stromversorger berichtet. Doch viel dramatischer entwickeln sich die Wechselzahlen bei den Gas-Kunden. Kommunikation alleine wird diesen Trend auch nicht stoppen können – vor allem strategische Entscheidungen und ein professionelles Marketing sind die Hebel, die mit PR und Werbung herum gelegt werden können. Ein echtes Top-Thema.

Sie möchten mehr über aktuelle Projekte von Eins A Kommunikation erfahren? Dann schauen Sie unter www.eins-a-kommunikation.de vorbei, folgen uns auf Twitter und Facebook (www.1a-komm.de) oder vereinbaren Sie einen Termin mit uns. Wir sind für Sie da!

Jens Voshage

Geschäftsführer
Eins A Kommunikation
Agentur für Beratung und Umsetzung GmbH

1. Gasmarkt: Achtung Kundenwechsel!

Fast überall das gleiche Bild: Die Wechselzahlen bei den SLP-Erdgas-Kunden treiben den Stadtwerke-Geschäftsführern die Sorgenfalten auf die Stirn. Dass man nicht alleine vor dem Problem steht, macht es dabei leider nicht einfacher, zeigt jedoch: Es scheint eine strukturelle Schwachstelle zu sein. Zwar werden Billigheimer Goldgas und die teilweise halbseidene Vertriebstruppe von Eprimo nicht immer von den scheinbar äußerst günstigen Einkaufskonditionen profitieren können – sicher ist aber, dass danach andere Marktteilnehmer kommen werden, die den Stadtwerken die Kunden abjagen.

Begann der Wettbewerb um die Erdgas-Kunden eher beschaulich, hat die Dynamik deutlich zugelegt. Eine aktuelle Grafik der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung auf Basis von Zahlen der Stadtwerke Hannover zeigt dies sehr anschaulich. Sicherlich spielen zwei wesentliche Gründe eine Rolle, dass die Wechselquoten bei Erdgas so schnell zu denen bei Strom aufschließen: Einerseits haben viele Kunden beim Strom in den letzten Jahren gelernt, dass Wechseln meist einfach und ohne Nachteile ist. Und andererseits sind die finanziellen Einsparpotenziale bei Erdgas um ein Vielfaches höher als bei Elektrizität. Somit sollten Stadtwerke davon ausgehen, dass sich schon mittelfristig die Marktanteile bei Erdgas in einer ähnlichen Größenordnung bewegen werden, wie beim Strom.

Besonders günstige Sonderverträge, Festpreis-Angebote und Treueboni sind Marketingmaßnahmen, mit denen Gasversorger derzeit kurzfristig den neuen Marktteilnehmern den Erfolg erschweren. Doch ebenso wie beim Strom, sind auch bei Erdgas die Fragen zu klären: Welchen Marktanteil strebe ich langfristig an? Welche Kunden sind in meinem Geschäftsmodell überhaupt werthaltig und unbedingt zu halten? Diese unternehmerischen Entscheidungen sind dann die Grundlage für Marketing, Werbung und Public Relations. Denn sie beeinflussen wesentlich die Zielgruppen und Botschaften für die Unternehmenskommunikation.

Schon nach zwei Jahren Erdgas-Wettbewerb haben die Wechselquoten den Wert erreicht, für den der Strommarkt rund sieben Jahre benötigte: http://www.einsakommunikation.de/fileadmin/user_upload/Dateien/Bilder/Grafik-Wechselverhalten-DSCN7570_100827Internet.JPG

Ansprechpartner: Jens Voshage T (0511) 35 73 00-20

 

2. Image-Trailer positioniert Stadtwerk

Wie kann ein Werbespot die Arbeit eines Stadtwerkes zeigen und zugleich ein positives Image vermitteln? Bei einem knapp 60 Sekunden laufenden Spot kann es kaum gelingen, die gesamte Leistungspalette mit Produktvorteilen und die Verbundenheit mit der Region darzustellen. Ein bewusster Ausschnitt ist notwendig. Und so entwickelte Eins A Kommunikation für seinen neuen Kunden, die Stadtwerke Neustadt, einen Image-Trailer, der sich absetzt von der üblichen regionalen Filmwerbung. Der Spot begleitet ein Neustädter Pärchen durch den Tag, wie es selbstverständlich Strom und Erdgas nutzt. Die Aspekte „immer da“ und „vor Ort“ greift der Film vor allem durch Bilder aus dem Umfeld der Neustädter Kunden auf. Erstmals kam der Filmtrailer beim Open-Air-Kino am Steinhuder Meer zum Einsatz und steht als Kurzfassung im Online-Telefonbuch unter www.dasoertliche.de bereit.

Der Image-Trailer bei youtube: http://www.youtube.com/watch?v=ptC3zp978g4

Ansprechpartner: Jens Voshage T (0511) 35 73 00-20

 

3. Salziges Fest

Seit Anfang Juli solt die GHG-Gasspeicher Hannover GmbH in Empelde die Kavernen K2 und K5, und das feierte das Unternehmen zusammen mit Nachbarn und interessierten Bürgern Ronnenbergs Ende des Monats. Die mittlerweile dritte öffentliche Veranstaltung zur Information der Anwohner und regionaler Politiker war ein voller Erfolg. Eins A Kommunikation hat das Solfest organisiert und sich diesmal bewusst von dem üblichen Auftritt nur mit Zelt und Infotafeln abgesetzt. Das Konzept ging auf, es kamen nicht nur die direkten Anwohner, sondern die Mitmachaktionen lockten auch viele Familien an.

Dabei waren die Gäste sowohl in horizontaler, als auch in vertikaler Richtung unterwegs: Sie konnten nicht nur die elektrisch betriebenen Segways testen, sondern auch mit einem Ruthmann Steiger einen Überblick über die GHG-Anlagen gewinnen. Zum Mitmachen luden zudem verschiedene Experimente zum Thema Salz ein: Welches mit Murmeln beladene Papierschiff sinkt schneller, das im Salz- oder das im Süßwasser? Auch ihre Geschmacksnerven konnten die Besucher testen, Salztaler selber herstellen und bei einem Quiz einen Salzkristall gewinnen.

Ansprechpartner: Thorsten Windus-Dörr T (0511) 35 73 00-30

 

4. Stadtwerke-Zwitschern im Web 2.0

Informationen schnell verbreiten, Netzwerke ausbauen, mit neuen Zielgruppen in Dialog treten: Immer mehr Unternehmen fragen sich, ob sie im Social Web aktiv werden wollen. Auch einige Stadtwerke nutzen bereits das Web 2.0 – manche mehr, manche weniger aktiv. Eins A Kommunikation hat dazu auf der Website eine Liste aller Stadtwerke zusammengestellt, die twittern und ein Facebookprofil haben. Die Übersicht wird laufend aktualisiert – Hinweise zu weiteren Stadtwerken sind deshalb stets willkommen. Grundsätzlich rät Jens Voshage dazu, Auftritte bei Facebook oder Twitter konzeptionell zu planen. „Was will ich erreichen?“ sei die Kernfrage. Und auch im Web 2.0 sei ein seriöses Auftreten wichtig, so der Geschäftsführer von Eins A Kommunikation. Einfach auf den Social-Web-Zug aufzuspringen, ohne zu wissen, wohin die Reise gehe, sei deshalb nicht sinnvoll.

Stadtwerke bei Twitter und Facebook: www.einsakommunikation.de/index.php?id=644

Ansprechpartnerin: Christiane Bischoff T (0511) 35 73 00-32

 

5. Energie für Braunschweig

Großvater und Enkel, Chorleiter und Sänger, Taucher-Team oder Poi-Spieler-Paar: In der neuen Imagebroschüre von BS|ENERGY symbolisieren immer zwei Menschen, die zusammengehören, ein partnerschaftliches Miteinander. Eins A Kommunikation hat das Konzept entwickelt und umgesetzt. Ziel der 16-seitigen Broschüre war es, wichtige Unternehmenswerte zu beschreiben und mit dem konkreten Engagement des Energiedienstleisters zu verbinden. Mit der Imagebroschüre „Voller Energie für Braunschweig und die Region“ hat der Kunde nun ein gutes Medium in der Hand, um sein Unternehmen positiv in der Öffentlichkeit zu präsentieren.

Link zur Imagebroschüre von BS|ENERGY: www.bs-energy.de/braunschweigGips/BS-ENERGY/bs-energy.de/Quicklinks/Download-Center/Imagebroschuere_BSENERGY-Gruppe.pdf

Ansprechpartner: Heike Köhn T (0511) 35 73 00-22

 

6. Erdgas nicht mit Strom ausbremsen

Elektromobilität wird überschätzt. Zwar werden Elektromotoren die Antriebstechnologie der Zukunft sein. Doch bis Elektroautos tatsächlich den Alltag erobern und einen nennenswerten Beitrag zum Klimaschutz leisten, ist es noch ein weiter Weg. Entscheidend sei dann auch der Erzeugungsmix. Und solange der überwiegend aus Kohle- und Atomstrom bestehe, seien Elektroautos keine Klimafreunde – so meldete es das Handelsblatt am 10. August. Eine bessere Alternative stellen da die bereits verfügbaren Erdgasfahrzeuge dar. Schließlich verbrennt Erdgas sauberer als Benzin und Diesel und bietet ein großes Sparpotenzial zur Verminderung der Kohlendioxidemissionen. Dazu sind Erdgasautos praxiserprobt und alltagstauglich. Nahezu jeder größere Autohersteller hat erdgasbetriebene Serienmodelle im Angebot und es steht ein enges Tankstellennetz mit derzeit rund 900 Erdgaszapfsäulen in Deutschland bereit. Die Forderung des Redakteurs Klaus Stratmann an die Stadtwerke lautet deshalb auch, dem Gasantrieb den Platz zu verschaffen, der ihm gebührt: nämlich mitten im Rampenlicht.

Bei Interesse senden wir gerne den Artikel aus dem Handelsblatt zu.

Ansprechpartner: Jens Voshage T (0511) 35 73 00-20

 

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Herausgeber

Eins A Kommunikation - Agentur für Beratung und Umsetzung GmbH,
D-30159 Hannover, Kramerstr. 13,
T (0511) 35 73 00-20, F (0511) 35 73 00-73
energie(at)eins-a-kommunikation.de
www.eins-a-kommunikation.de
www.1a-komm.de – Eins A Kommunikation bei Facebook und bei Twitter

Redaktion: Christiane Bischoff, Heike Köhn, Jens Voshage, Anne Wilkening, Thorsten Windus-Dörr

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