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PR Agentur Hannover

Energie-Szene Mai 2012 - Der Branchen-Newsletter von Eins A Kommunikation

Sehr geehrte Damen und Herren,


aktuelle Informationen aus der Energiewirtschaft – direkt aus der Praxis.
Das erwartet Sie in diesem Newsletter:


1. Plädoyer für Totholz? (Top-Thema)
2. Strom-Flatrate: Modell der Zukunft?
3. Guerillas – besser als Piraten
4. Smarte Hannover Messe ohne Fachkräfte
5. Über den Tellerrand geschaut: BCM
6. Gesicht zeigen an der Ladestation
7. Näher zum Kunden
8. Mit Bildern in die Köpfe
9. Ökologischer Fußabdruck geschrumpft
10. Der Mitarbeiter, den alle lieben: Günther

 

Sie möchten mehr über aktuelle Projekte von Eins A Kommunikation erfahren? Dann schauen Sie unter www.eins-a-kommunikation.de vorbei, folgen Sie uns in den sozialen Netzwerken (mehr unter www.1a-komm.de) oder vereinbaren Sie einen Termin mit uns.

 

Wir sind für Sie da!


Jens Voshage
Geschäftsführer
Eins A Kommunikation
Agentur für Beratung und Umsetzung GmbH

1. Plädoyer für Totholz (Top-Thema)

Kundenmagazine – einst das Flaggschiff der Stadtwerke-Kommunikation – stehen heute immer wieder auf dem Prüfstand. Sinkende Gewinne setzen die Ausgaben für die Kundenkommunikation ebenso unter Druck wie die Frage, ob die Kunden mit den Magazinen überhaupt erreicht werden. Doch gerade für regional agierende und vor Ort engagierte Stadtwerke geht (noch) kein Weg an den auf Papier gedruckten Magazinen vorbei. Denn sie sind ein wichtiger Kanal, um das eigene Unternehmen im Wettbewerb zu positionieren. Mit Kundenmagazinen lassen sich die Alleinstellungsmerkmale herausstellen. Und gerade der Aspekt „Wir sind hier vor Ort“ wird durch den Klassiker der Stadtwerke-Kommunikationsmedien betont.

Wichtig ist dabei jedoch, dass individuelle Magazine den Kern des Stadtwerks herausarbeiten, die Persönlichkeit und die Personen des Unternehmens vorstellen. Denn auch wenn immer noch der Preis das wesentliche Wettbewerbselement ist: Treue Kunden wollen wissen, an wen sie sich binden. Welche Inhalte, welche Optik dafür förderlich sind, hängt immer vom jeweiligen Stadtwerk ab. Sicher ist jedoch, dass man mit einem von Flensburg bis Garmisch-Patenkirchen gültigen Magazin weder Blumentöpfe noch Kunden gewinnen kann.

Überrascht, dass von Eins A Kommunikation ein Plädoyer für Totholz-Medien kommt und nicht (nur) Social Media empfohlen wird? Dann lesen Sie hier, wieso wir (auch) auf gedruckte Informationen setzen.

Sie suchen Alternativen zum klassischen Kundenmagazin? Dann könnte die redaktionell erstellte Anzeige für Sie ein sinnvoller Weg sein. Wir zeigen Ihnen gerne die Vor- und Nachteile auf und unterstützen Sie bei der Umsetzung.

Jens Voshage, T (0511) 35 73 00-20

2. Strom-Flatrate – Modell der Zukunft?

Pauschal zahlen und so viel Strom verbrauchen, wie man will – das klingt verführerisch. Dann könnte man getrost das Licht angeschaltet, den Computer oder Fernseher laufen lassen und muss sich auch bei allen anderen Stromverbrauchern keine Gedanken um sparsame Modelle oder Energiesparleisten machen: Der Preis bleibt ja – unabhängig von der verbrauchten Menge – gleich. Wenn es nach Klaus-Dieter Maubach ginge, sei so eine Strom-Flatrate zwar nicht in naher Zukunft, aber doch langfristig ein realistisches Modell. Damit greift das Vorstandsmitglied von E.ON eine Idee aus der Telekommunikation auf – aber lässt sich das auf ein Produkt wie Strom übertragen? Maubach argumentiert mit dem derzeitigen Wandel auf dem Energiemarkt, ein Umdenken sei gefragt, durch den Umstieg auf regenerative Energiequellen würden sich auch die Kostenstrukturen verändern. Weil „die Sonne keine Rechnung schickt“, würden die variablen Kosten auf Null sinken und nur noch die fixen Kosten übrig bleiben. Das gelte sowohl für die Erzeugung als auch für Transport und Verteilung. Folglich sei die Kostenstruktur überwiegend kapazitätsgetrieben. „Wir zahlen für eine in Anspruch genommene Leistung, nicht mehr für die in Anspruch genommene Energie“, vertritt Maubach auf der Internetseite von Eon seinen Standpunkt. Eine Flatrate sei da nur die logische Folge. Auch ein „verändertes Verständnis von Ressourcen-Effizienz“ sei dann nötig: Nicht mehr ein möglichst sparsamer Strom- und Energieverbrauch seien gefragt, sondern ein möglichst geringer Leistungs- oder Kapazitätsbedarf.

Technisch und auch unternehmenspolitisch klingen die Überlegungen von Maubach durchaus logisch. Doch einen wesentlichen Aspekt verschweigt er: Um die in Deutschland beschlossene Energiewende zu schaffen, muss der Energieverbrauch deutlich sinken. Dies ist in allen Zukunftskonzepten die wesentliche Grundvoraussetzung, damit der Umstieg auf erneuerbare Energien gelingt. Somit kann man den Vorschlag von Maubach als einen Angriff auf die Energiewende verstehen.

Wie beurteilen Sie die Idee einer Strom-Flatrate? Schreiben Sie uns doch kurz, was Sie von der Idee halten – wir freuen uns auf Ihre Rückmeldung. Per Mail an stromflatrate(at)eins-a-kommunikation.de oder bei Facebook.

3. Guerillas – besser als Piraten

Während die Piraten zurzeit in Deutschland die Parlamente stürmen, können und sollten Energieversorgungsunternehmen mit der Guerilla-Taktik punkten. Denn mit Guerilla-Marketing lässt sich auch als Stadtwerk oder kleiner Versorger bei geringen Kosten viel erreichen. Klassische Werbung, Banner, Plakate und Werbespots erregen heute kaum noch Aufmerksamkeit – Guerilla-Marketing verknüpft Inhalte und Überraschungseffekt so miteinander, dass die Botschaft beim Konsumenten hängen bleibt.

Und wie funktioniert Guerilla-Marketing in der Praxis? Überraschende Aktionen, die bei den Kunden viel Aufmerksamkeit erreichen, aber trotzdem nicht gleich das Werbebudget ausschöpfen. Die Aktion eines Münchener Reisebüros aus dem Jahr 2006 zeigt das anschaulich: Man nutzte den langen Winter, um Werbung für Reiseschnäppchen zu machen. Promoter schrieben die verschiedenen Angebote in den Schnee auf den Frontscheiben der Autos und klemmten ein Kärtchen des Unternehmens an den Scheibenwischer.   „Man braucht nicht einmal ein überraschendes Produkt - die Idee macht’s“, sagt Christiane Bischoff. Daher könnten auch Energieversorger mit Guerilla-Marketing arbeiten. Wollen Sie Ihre Kunden mal überraschen? Fragen Sie uns – wir finden eine Lösung.

Christiane Bischoff, T (0511) 35 73 00-32

4. Smarte Hannover Messe ohne Fachkräfte

Energie bewegt die Welt - und gewinnt eine immer größere Relevanz bei der Hannover Messe. 2012 hielten sich die Energieversorger mit eigenen Ständen zwar eher zurück, für die Energiewirtschaft gab es jedoch viel Neues zu entdecken. Energieeffizienz trägt mittlerweile als Messeschwerpunkt und ist ein Thema bei allen Fachmessen. Auch die Elektromobilität strahlte weit über die Hallen der „Energy“ hinaus. Zwar gab es auch einen Parcours über den man unterschiedliche E-Mobile scheuchen konnte; im Mittelpunkt standen jedoch F&E statt markttauglicher Produkte. Sowohl in energietechnischen Fachgesprächen als auch bei Vorträgen und Konferenzen wurde es smart: Die Energiewende benötigt nicht nur neue Leitungen, sondern auch intelligente Netze. Hierbei standen besonders die Verteilnetze im Fokus.

Querschnittsthema wie die Energieeffizienz war 2012 der erwartete Fachkräftemangel. Besonders KMU klagen bereits über Schwierigkeiten, Fachkräfte zu finden. Die Hochschulen können die Nachfrage der Unternehmen nach Ingenieuren nicht decken und auch bei den Facharbeitern zeigen sich Lücken. Der demografische Wandel ist kein Thema mehr für Vorträge, sondern hat die Wirtschaft erreicht.

Jens Voshage, T (0511) 35 73 00-20

5. Über den Tellerrand geschaut: BCI

Was passiert eigentlich, wenn durch ein Großfeuer in der Nachbarschaft auch Ihr Unternehmensgebäude unerreichbar oder gar unbewohnbar werden würde? Wie lassen sich die Geschäftsprozesse bei einem Wasserrohrbruch im Rechenzentrum aufrecht erhalten oder wenn durch eine Pandemie ein Großteil der Belegschaft ausfällt? Sind Sie auf so etwas vorbereitet? Ist dafür gesorgt, dass es im Krisenfall mit ihrem Unternehmen weitergeht? Wir von Eins A Kommunikation können nicht alles, deshalb haben wir unser Beratungsspektrum wieder mal erweitert und uns einen Partner gesucht, der sich mit Business Continuity Management, Risikomanagement, Notfallplanung, Krisenmanagement und mehr auskennt. Sprechen Sie uns an!

Thorsten Windus-Dörr T (0511) 35 73 00-30

6. Gesicht zeigen an der Ladestation

Während viele Energieversorger noch auf der Suche nach einem tragfähigen Geschäftsmodell für die Elektromobilität sind, können Ladestationen und Ladeschränke schon heute profitabel sein. Zumindest kommunikativ: „Nutzen Sie die zur Verfügung stehenden Flächen unbedingt, um die eigenen Botschaften zu transportieren“, rät Christiane Bischoff. Häufig stehen die Ladesäulen an Stellen mitten in der Stadt, an denen dauerhafte Werbung kaum möglich ist. Das große Vertriebsgeschäft lässt sich mit den Stationen zwar nicht machen – als Werbetafel sind sie jedoch ein echter Gewinn. Zumindest, wenn man sie strategisch in die eigene Markenkommunikation einbindet.

Christiane Bischoff, T (0511) 35 73 00-32

7. Näher zum Kunden

Von den neuen Fahrschein-Automaten in Duisburg profitieren auch die Stadtwerke-Kunden. Denn seit Anfang Mai 2012 kann die Stromrechnung mit der EC-Karte an 14 Automaten im ganzen Stadtgebiet bezahlt werden. Außerdem gewannen die Stadtwerke Duisburg 15 Verkaufsstellen, bei denen nun ebenfalls die Energierechnung beglichen werden kann. Etwa 20.000 Kunden in Duisburg haben weder Dauerauftrag noch Einzugsermächtigung erteilt - sofern sie nicht mit Einzelüberweisungen die monatlichen Abschläge bezahlten, mussten diese Kunden ins Kundencenter der Stadtwerke kommen.
Die Rechnungen sind mit einem QR-Code bedruckt, der lediglich an den Scanner des Fahrscheinautomats gehalten werden muss. Anschließend kann der Kunde bequem den ausstehenden Betrag mit seiner EC-Karte bezahlen. Die Stadtwerke Duisburg nutzen die anstehende Umstellung der Fahrscheinautomaten der Konzernschwester Duisburger Verkehrsgesellschaft (DVG), um den neuen Service kostengünstig einzuführen. Nach Auskunft der Stadtwerke Duisburg wird das neue Angebot gut angenommen, bereits am ersten Tag gab es 80 Zahlungsvorgänge an den Automaten.

Heike Köhn, T (05 11) 35 73 00-22

8. Mit Bildern in die Köpfe

Es gibt sicher bessere Wege der Präsentation von Inhalten, als diese mit unzähligen Aufzählungspunkten in Power-Point-Charts oder seitenlangen Protokollen darzustellen. „Eine der produktivsten Methoden, Prozesse oder Ideen für ein Publikum darzustellen, ist das Visual Facilitating", sagt Thorsten Windus-Dörr. Der Geschäftsführer von Eins A Kommunikation hat zusammen mit Jens Voshage und Christiane Bischoff daher im Februar einen Workshop besucht, um diese besondere Art der Präsentation zu verfeinern. Mit einfachen grafischen Mitteln lernten die drei, Arbeitsabläufe, Gedanken und Zusammenhänge mit dem Stift aufs Papier zu bringen. „Dadurch, dass man schon beim Zeichnen gezwungen ist, zu abstrahieren, ist oft auch der Inhalt einfacher zu erklären“, so Windus-Dörr.

Ansprechpartner: Thorsten Windus-Dörr, T (0511) 35 73 00-30

9. Ökologischer Fußabdruck geschrumpft

Eins A Kommunikation bleibt seiner Unternehmensphilosophie „vermeiden, verringern, kompensieren“ treu. Die Agentur kompensierte für das vergangene Jahr die CO2-Emission und bleibt somit weiterhin klimaneutral. Den Ausstoß von rund 3,7 Tonnen Kohlendioxid hat die Arbeit von Eins A Kommunikation im vergangenen Jahr verursacht. Damit konnte die Emission im Vergleich zum Jahr 2010 um knapp 700 Kilogramm verringert werden.
Die Ursachen zeigt der Emissionsbericht 2011 von Climate Partner, der mittlerweile das vierte Jahr in Folge den ökologischen Fußabdruck der ersten klimaneutralen PR-Agentur Niedersachsens berechnet.
Der Verbrauch von Fernwärme, der für einen Großteil der CO2-Emission verantwortlich ist konnte im vergangenen Jahr deutlich reduziert werden, auf circa 1,7 Tonnen CO2. Im Vorjahr waren es noch rund 2,6 Tonnen. Bei dem Ergebnis machen sich der späte Wintereinbruch und die sommerlichen Temperaturen bis Mitte Oktober bemerkbar. Außerdem hat man bei Eins A Kommunikation seit vergangenem Jahr zunehmend darauf geachtet, den Heizwärmeverbrauch möglichst gering zu halten – die Bemühungen haben sich gelohnt. Da im Jahr 2011 zur Akquisition häufig auch längere Autofahrten unternommen wurden, vervierfachte sich der CO2-Ausstoß beim Posten Autofahrten auf 410 Kilogramm. Strom-, Wasser- und Papierverbrauch blieben weitestgehend gleich.

Eins A Kommunikation unterstützt auch im Jahr 2011 ein Umweltschutzprojekt das dem Goldstandard entspricht, um die unvermeidbaren Emissionen zu kompensieren. Jens Voshage ist stolz darauf: „Wir haben uns wieder für ein Windparkprojekt in Neukaledonien entschieden – bei diesem Vorhaben geht es nicht nur um CO2-Vermeidung, sondern auch um die gesellschaftliche Entwicklung.“

Heike Köhn, T (0511) 35 73 00-22

10. Der Mitarbeiter, den alle lieben: Günther

Wenn Sie uns schon in der Kramerstraße 13 besucht haben, dann haben Sie seine Arbeit sicherlich schon kennengelernt. Wollen Sie mehr über Günther erfahren, dann schauen Sie doch hier mal bei ihm vorbei.

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Sie möchten in Zukunft auf aktuelle Informationen verzichten? Kein Problem: Schreiben Sie an energie(at)eins-a-kommunikation.de. Wir nehmen Sie dann unverzüglich aus dem Verteiler heraus.

Herausgeber

Eins A Kommunikation - Agentur für Beratung und Umsetzung GmbH,
D-30159 Hannover, Kramerstr. 13,
T (0511) 35 73 00-20, F (0511) 35 73 00-73
energie(at)eins-a-kommunikation.de
www.eins-a-kommunikation.de
Redaktion: Christiane Bischoff, Norina Hagen, Heike Köhn, Jens Voshage, Thorsten Windus-Dörr

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