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PR Agentur Hannover

kramer13: Januar 2016. Der Kommunikations-Newsletter von Eins A Kommunikation

 

Liebe Leser,

wir wünschen Ihnen ein erfolgreiches und glückliches Neues Jahr 2016 und beginnen das Jahr gleich mit einem aktuellen kramer13. Und wir haben uns auch gleich einen neuen Service ausgedacht: Unser Newsletter bleibt kurz und knapp, wenn Sie aber ein Thema darin besonders interessiert, dann können Sie über den direkten Info-Link auf unserer Webseite mehr dazu erfahren. Und jetzt viel Spaß beim Lesen!

Die Themen im Überblick:

1. Nachhaltigkeitsbericht wird Pflicht
2. Sex, Essen, Video
3. Kurz und bunt
4. Gute Ideen von unseren Kunden abgeschaut
5. Eins A Personalien
6. Ausblick
7. Das Letzte: Gronkh

Thorsten Windus-Dörr
Geschäftsführer
Eins A Kommunikation
Agentur für Beratung und Umsetzung GmbH
(05 11) 35 73 00-30, thorsten.windus@eins-a-kommunikation.de

Sie möchten mehr über aktuelle Projekte von Eins A Kommunikation erfahren? Dann schauen Sie auf www.eins-a-kommunikation.de vorbei oder vereinbaren Sie einen Termin mit uns.

1. Nachhaltigkeitsbericht wird Pflicht

Welche Folgen hat das Geschäftsmodell meines Unternehmens für Umwelt und Gesellschaft? Was tun wir für die Mitarbeiter? Und wie vermeiden wir Korruption? Nicht jedes Unternehmen beantwortet diese und viele weitere Fragen und erstellt dazu einen Nachhaltigkeitsbericht. Doch bald wird genau das zur Pflicht. Die „Richtlinie zur Offenlegung nicht-finanzieller Informationen“ wurde 2014 von der EU-Kommission festgelegt.  Das bedeutet konkret, dass Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern in Zukunft Nachhaltigkeitsberichte erstellen müssen. Und das schon ab Geschäftsjahr 2017. Indirekt werden darüber hinaus aber auch insbesondere mittelständische Unternehmen (KMU) betroffen sein.

Jetzt darüber nachdenken!
Jetzt ist also genau der richtige Zeitpunkt, um sich darüber Gedanken zu machen. Diese Neuregelung gilt für etwa 6.000 Unternehmen und Gesellschaften mit mehr als 500 Mitarbeitern. Der Deutsche Nachhaltigkeitskodex (DNK) bietet einen Rahmen für die Erstellung eines Nachhaltigkeitsberichtes. Wir von Eins A Kommunikation haben ein Kommunikations-Konzept entwickelt, das sich für individuelle (Unternehmens)bedürfnisse anpassen lässt. Darin sind auch flankierende Pressearbeit, der Einsatz in der Mitarbeiterkommunikation und in Social Media berücksichtigt. Lassen Sie uns darüber reden!

Ihre Telefonnummer für Nachhaltigkeitsberichterstattung: (0511) 35 73 00-30

Weitere Infos:
Ein Artikel zur Berichtspflicht: http://www.deutscher-nachhaltigkeitskodex.de/de/dnk/eu-berichtspflicht.html
Abgleich der Anforderungen der EU mit den Kriterien des Deutschen Nachhaltigkeitskodex.

2. "Sex, Essen, Video"

Marketing und Kommunikation müssen das Reptil(iengehirn) ansprechen
Wir waren Mitte Dezember auf einer Veranstaltung des Marketing-Clubs Hannover. Gesa Lischka hielt dort einen hochinteressanten Vortrag zum Thema „Neuromarketing“.

„Denken hilft. Nützt aber nichts! Unser Unbewusstes geht mit uns einkaufen.“

Die Hirnforschung hat 2005 und 2013 enorme Sprünge gemacht. Dieses neue Wissen erfordert neues Tun. Marketingtreibende müssen umdenken.

Wir glauben immer, dass wir mit unseren Botschaften den Verstand (im Neocortex) ansprechen. Aber: Wir adressieren immer zuerst das Reptil(iengehirn) im Kunden. Deshalb muss auch zuerst das Reptil gefüttert werden. Das geschieht aber nur durch Dinge wie: Essen, Sex, „Neu“, „Gratis“.

Das Reptiliengehirn will: Starke Kontraste in Farben, es mag es sehr bunt und frech. Bilder sind viel wichtiger als Text. Von allen Textern fordert das Reptil: Schreibe in Bildern! Tod den Fachbegriffen! Würg die Standardformulierungen!

Ach und übrigens: Dies gilt nicht nur für das Verkaufen von Produkten, sondern auch in der BtoB und in der BtoC-Kommuniktation. Denn auch dort sitzen Reptilien(gehirne). Diese Erkenntnisse gewinnen deshalb auch Bedeutung beim Kundenmagazin, bei der Mitarbeiterzeitung oder –zeitschrift und anderen Medien der Internen Kommunikation, beim nächsten Website-Relaunch und bei Social Media.

Eine junge Disziplin
Neuromarketing ist eine ziemlich neue Disziplin, die sich zwischen den Bereichen Marketing, Marktforschung und Kognitionswissenschaft bewegt. Es geht um die Erforschung der Macht des Unbewussten, wie das Gehirn Kaufentscheidungen trifft und wie implizite Ziele die Wahrnehmung lenken.
Unser Gehirn hat drei Bereiche:
-    Reptilienhirn
-    Limbisches System
-    Neocortex

Das Reptilienhirn ist zuständig für Dinge wie: Flucht, Angriff, Nahrung, Sex. Es fällt immer nur zwei Entscheidungen: Hin! oder Weg! Und zwar blitzschnell. Wer also das Reptiliengehirn nicht überwindet, der hat verloren.
Im limbischen System sitzen die Emotionen, Hier werden 95 Prozent aller Entscheidungen getroffen. Also von wegen „ich kaufe mit Verstand“.
Im Neocortex sitzen die Sprache und das abstrakte Denken.

Das Gehirn nimmt immer zuerst Farbe, dann Formen, dann Buchstaben und Ziffern und erst zuletzt Worte wahr. Erst kommen Emotionen, dann Information: „Kunden, die nichts fühlen, die entscheiden nichts.“

Gesa Lischka erläuterte zwei Fallbeispiele aus jüngster Zeit, bei der Neuromarketing zum Einsatz kam:

Story 1: Das Wellness-Duschgel am falschen Platz
Rossmann hatte ein neues Duschgel „Wellness“ herausgebracht, mit exotischen Fruchtaromen. Es wurde in einer wellenförmigen Plastikflasche angeboten. Der Verkaufserfolg war mäßig. Gesa Lischkas Agentur-Institut „Kochstrasse“ bekam den Auftrag das Label zu launchen, also eigentlich nur das Schild auf der Verpackung zu ändern. Sie machten Umfragen und stellten fest, dass die Verpackung bei den Kunden neben Wellness auch Assoziationen wie „Gesundheit“, „Sauberkeit“, Sportlichkeit“ und „Aktivität“ hervorrief. Das Gehirn war durch diese vielfältigen Reize wohl nicht in der Lage zu entscheiden. Außerdem hatte Rossmann für diese Bereiche bereits Produkte und wilderte also mit dem neuen „Wellness“-Duschgel im eigenen Revier.
Kochstrasse lieferte eine komplette Argumentationskette und überzeugte den Kunden von einem völlig neuen Produktauftritt. Das Duschgel befindet sich jetzt in der Wellness-Familie und sieht so aus.
http://www.die-testmonster.de/rossmann-wellness-beauty
Seitdem zieht der Verkauf an.

Story 2: Der herzhafte Brotaufstrich im Marmeladenbecher
Feinkost Popp hatte ein neues Produkt auf den Markt gebracht: „Streich Duett“, ein „herzhafter Brotaufstrich für das Abendessen“.
Das Produkt lief nicht. Kochstrasse wurde beauftragt, das Verpackungsschild zu überarbeiten, das völlig überfrachtet war mit Fotos der Inhaltsstoffe. Das Schild wurde geglättet und entschlackt, aber es half nichts. Die Neuromarketer machten Konsumentenumfragen. Die sagten „klar verstehen wir, dass das herzhaft ist, steht doch drauf“ (der Neocortex hatte es also eigentlich verstanden, eigentlich).
Aber trotzdem kaufte niemand das Produkt. Es wurden MRTs (Magnet Resonanz Therapien) gemacht. Dabei kam heraus, dass das Produkt vom limbischen System wohl nicht als „herzhaft“ sondern als „süß“ angesehen wurde und überhaupt nicht mit Abendessen assoziiert wurde. Das Produkt war also völlig falsch aufgemacht und positioniert. Obendrein glich die Verpackung leider den Zentis Marmeladenbechern, und das nahmen die Probanden durchaus wahr.
Dumm gelaufen war aber, dass die Verpackungsmaschine bereits gekauft war!!!
Frau Lischka schlug ihren Grafikern vor: „Macht doch mal eine Frau auf die Verpackung“. Die schlugen ihrerseits die Hände über dem Kopf zusammen, machten aber was die Chefin sagte. Es klappte und der Verkauf zog an. Heute sieht das so aus:
http://www.popp-feinkost.de/index.php/produkte/produktdetail-aufstrichideen-streichduett.html

Neuromarketing kann eben dabei helfen, implizierte Codes zu entlarven.
Ihre Telefonnummer für noch mehr Infos über: (Neuro) Marketing, Kundenmagazine, Mitarbeiterzeitschrift und Interne Kommunikation und Social Media: T (0511) 35 73 00-30

3. Kurz und bunt

Lügenpresse ist ja gerade das Lieblingswort von Pegida und Co. Wem kann ich trauen? Wann ist es ?Lügenpresse und wann stimmen die Informationen? Jens Voshage setzt sich in seinem Blogpost mit der Checkliste von Krautreporter-Journalist Rico Grimm auseinander: http://www.einsakommunikation.de/blog/index.php/2015/12/03/medienkompetenz-wie-erkenne-ich-die-luegenpresse

Wie Terror wirkt: Jens Voshage saß in unserer Agentur fest, als am 18. November das Fußballspiels „Deutschland – Niederlande“ abgesagt wurde. Wie er die Situation empfand, schildert er eindrucksvoll in seinem Blogpost: http://www.einsakommunikation.de/blog/index.php/2015/11/18/wie-terror-wirkt-2

Einige seiner Vorurteile gegenüber der Generation YZ konnte Thorsten Windus-Dörr abbauen. Er trat an der Uni Göttingen bei der SoWi GO! als Referent auf, eine der wenigen Praktikums- und Jobmessen, die sich speziell an Absolventen der Sozialwissenschaften wenden: http://www.einsakommunikation.de/blog/index.php/2015/11/27/einstieg-in-die-pr-fuer-die-generation-yz

4. Gute Ideen von unseren Kunden abgeguckt

BS|ENERGY präsentierte anlässlich des internationalen Tags des Ehrenamtes am 5. Dezember sein CSR-Projekt #50mal500. 50 Mitarbeiter von BS|ENERGY, die sich ehrenamtlich betätigen, konnten sich über eine Spende in Höhe von 500 Euro für ihren Verein oder ihre gemeinnützige Organisation freuen. Einige der Vereine die für die Spende ausgelost wurden, wurden dann in den nächsten Tagen unter #50mal500 vorgestellt. Wir finden sowohl das Projekt als auch die Präsentation via Facebook eine gute Sache. Es ist immer wieder schön, wenn ?Sponsoring- ?und Corporate Social Responsibility einem Konzept folgen und nicht nur mit der Gießkanne Geld verteilt wird. So ist es für alle Partner nachhaltig. Weitere Infos: http://www.bs-energy.de/unternehmen/presse-fotos-aktuelles/presse-archiv/detailansicht/artikel/bs-energy-ehrenamtsfoerderprogramm-geht-in-die-achte-runde-200000-euro-gespendet-seit-2008/113/

Insgesamt 1.080 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von enercity haben sich an der mittlerweile fünften Restcent-Aktion beteiligt. Ein Jahr lang haben sie ihre Restcents gemeinsam gesammelt und für einen guten Zweck gespendet. Am 10. Dezember 2015 konnte der Erlös dieser Aktion in Höhe von 10.387,39 Euro an die Einrichtung "Fuchsbau - Trauerangebot für Kinder und Jugendliche" in Hannover übergeben werden. Bei der RestCent-Aktion spenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von enercity von ihrem Gehalt ein Jahr lang die Netto-Cent-Beträge hinter dem Komma für einen guten Zweck - also monatliche Beträge zwischen 1 und 99 Cents.

Die Stadtwerke Soest stellten die Allerheiligenkirmes ihrer Stadt unter das Motto „Feiern und helfen“. An zwei Tagen betreuten rund 40 Mitarbeiter den Getränkestand. Zusammen mit dem finanziellen Engagement der Stadtwerke kamen stolze 7.500 Euro zusammen, die nun für Sprachkurse für Flüchtlinge bei der Diakonie verwendet werden.

Unser Kunde Weststadt Reha aus Burgdorf hat sich dieses Jahr für die Weihnachtsfeier der Mitarbeiter etwas besonderes einfallen lassen: Weihnachtsgrillen. Es kam gut an.

5. Eins A Personalien

Man glaubt es kaum: Unsere Agentur ist bis auf die Monate November und Dezember 2016 bereits mit Praktikanten ausgebucht. Wer Interesse hat, sollte sich schon jetzt bewerben, direkt per E-Mail bei: thorsten.windus-doerr(at)eins-a-kommunikation.de. Wir freuen uns über alle, die sich für technische und wirtschaftliche Zusammenhänge interessieren und sich mit MS-Office-Programmen sowie Internet und Social Media auskennen. http://www.einsakommunikation.de/unsere-agentur/jobs

Ab Januar 2016 unterstützt uns Hella de Haas als Praktikantin. Sie hat Mitte 2015 ihr Abitur gemacht und im Spätherbst 2015 ein Praktikum in der Unternehmens-kommunikation eines schwedischen Fahrzeugunternehmens absolviert. Dabei hat sie Geschmack an der PR gefunden und will das Praktikum bei uns als Orientierungshilfe nutzen.

Christina Weninger, die sich im letzten Quartal 2015 als Praktikantin bewährte, bleibt uns als Werkstudentin erhalten.

6. Ausblick

Aus aktuellem Anlass erscheint der nächste kramer13 schon Anfang Februar. Dann wird Jens Voshage nämlich das neue Programm seines Arbeitskreises Kommunikation im Mittelstand (Ak KoMit) vorstellen. Caroline Siems, Barbara Voshage und Christina Weninger präsentieren das „FISH“-Modell und wir stellen Möglichkeiten vor, Word-Dokumente zu gestalten.

7. Das Letzte: Gronkh

Kennen Sie Gronkh? Er ist einer der angesagtesten deutschen Youtuber. Am 16. Dezember postete er auf seiner Facebookseite:

„Hallo. Ich muss jetzt auch unbedingt irgendwas mit Star Wars posten.“
Schon nach knapp 60 Minuten hatte das 5.260 Likes, 290 Kommentare und wurde 38 mal geteilt.
Nach zwei Stunden: 8.339 Likes, 369 Kommentare, 50 mal geteilt.
!?!
https://www.facebook.com/Gronkh/posts/1102659536424466

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Sie möchten in Zukunft auf aktuelle Informationen unserer Agentur verzichten? Kein Problem: Schreiben Sie an kramer13(at)eins-a-kommunikation.de. Wir nehmen Sie dann unverzüglich aus dem Verteiler heraus.

Herausgeber

Eins A Kommunikation - Agentur für Beratung und Umsetzung GmbH, 30159 Hannover, Kramerstr. 13,
T (0511) 35 73 00-0, F (0511) 35 73 00-73
thorsten.windus(at)eins-a-kommunikation.de
www.eins-a-kommunikation.de
Redaktion: Jens Voshage, Thorsten Windus-Dörr.