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Early Bird

Agenturnewsletter Eins A Kommunikation GmbH
Nr.756/06.KW 07. II´24

Letzte Woche im Zeitraffer

+++ In El Salvador erklärt sich der „coolste Diktator der Welt“ Bukele erneut zum Wahlsieger. +++ In Chile haben starke Waldbrände bereits über 100 Menschen das Leben gekostet. +++ Taylor Swift hat zum vierten Mal den Grammy für das Album des Jahres gewonnen – und kündigte gleich ein neues an. +++ Nordirland erhält erstmals eine proirische Regierungspräsidentin. +++ Joe Biden ist in South Carolina mit Schwung in die Vorwahlen gestartet. +++ Bundesweit lassen Unbekannte nachts die Luft aus SUV-Reifen, tausende Fahrzeuge hat es schon getroffen. +++ No-Angels-Sängerin Lucy gewinnt RTL-Dschungelcamp. +++ Der britische König Charles III ist an Krebs erkrankt. +++ Die Regierung findet im neuen Haushalt 1,5 Milliarden Euro – zur freien Verfügung. +++ Fast alle Parteien verzeichnen einen Anstieg der Mitgliedsanträge. +++ Die Zahl der Kriegsdienstverweigerer ist 2023 wieder gestiegen. +++ Der „Pop-Titan“ Dieter Bohlen wird heute 70 Jahre alt. +++

Editorial

Sie erreicht wieder ihren jährlichen Höhepunkt, die fünfte Jahreszeit. Und wie jedes Jahr wird es neben viel guter Laune und Bützchen auch wieder sehr politisch: Von politischen Büttenreden über die kunstvollen Satire-Wagen im Rosenmontagszug hin zu politisch (un-)korrekten Kostümen und Karnevalsliedern. Ich frage mich zu letzterem allerdings, warum Kostüme, wie etwa der Indianer, überhaupt noch verkauft werden. Tut es irgendjemandem weh, kein Indianer zu sein?
Ich gehe dieses Jahr jedenfalls als Teufel(in). Sicher ist sicher.

Im early bird berichten wir heute über stehende Autos, Stress am Arbeitsplatz und Schokolade ohne Kakao. Außerdem haben wir wieder die aktuellsten Studien und Umfragen in unserem Blog.

Svenja Stolpe

Neues aus der (Medien)Welt

Vertrauen: Demokratie ja, Regierung eher nicht

Laut einer aktuellen Studie der Bertelsmann-Stiftung mit Umfragedaten aus 2023 ist das Vertrauen der 18-30-jährigen Deutschen mit 59 Prozent im Vergleich mit neun anderen europäischen Ländern recht hoch. Mit Blick auf die Regierung herrscht hierzulande allerdings eher Misstrauen: Über 50 Prozent vertrauen unserer Regierung nicht. Experten mahnen die Politik, das Demokratievertrauen nicht zu verspielen und die Bedürfnisse und Sorgen junger Menschen mehr im Blick zu haben.

https://www.rnd.de/politik/umfrage-viele-junge

ADAC Staubilanz 2023
Foto: Pixabay

Mit 504.000 Staus auf einer Gesamtlänge von 877.000 Kilometern standen wir in Deutschland 427.000 Stunden im Stau – und damit deutlich mehr als im Vorjahr. Offensichtlich hat das Deutschlandticket nicht dazu geführt, dass die Menschen weniger Auto fahren. Zur Wahrheit gehört aber auch: Es gab auch deutlich mehr Baustellen (die allermeisten in NRW) und Unternehmen holen ihre Beschäftigten zunehmend zurück ins Büro. Besonders zwischen Juli und September stockte der Verkehr. Immerhin: Noch sind wir nicht wieder auf Vor-Corona-Niveau.
Mehr Zahlen und Graphiken gibt es hier: https://www.adac.de/news/staubilanz-2023/

Paris will die Parkgebühren für SUV verdreifachen

Das ist passiert: Bei einer Bürgerbefragung in Paris hat eine knappe Mehrheit einer drastischen Erhöhung der Parkgebühren für SUVs zugestimmt. Eine Stunde Parkieren im Zentrum soll nun 18 statt 6 Euro kosten, in den Außenbezirken 12 statt 4 Euro. Nur rund sechs Prozent der 1,3 Millionen Pariser beteiligten sich.  
Das ist der Hintergrund: Die Stadt argumentierte, schwere Karossen sorgten für mehr Umweltverschmutzung, beanspruchten viel öffentlichen Raum und gefährdeten die Verkehrssicherheit. Den neuen Sondertarif sollen nur Besucher zahlen.

Medien katastrophieren

Überschriften und Unterzeilen hat man in einer längst versunkenen Zeit so verfasst, dass sie Sachverhalte prägnant zusammenfassten. Heute werden sie so designt, dass sie Trigger-Points berühren. Der Leser soll nicht zuerst unterrichtet, sondern aufgewühlt werden. Es kommt zu dem, was Psychologen „das Katastrophieren“ nennen.
Gabor Steingart

Die Suche nach dem „Maulwurf“ bei der SZ

Ende Dezember waren Redaktionsinterne Informationen nach einer Redaktionskonferenz der Süddeutschen Zeitung (SZ) preisgegeben worden. Die SZ sieht einen Vertrauensbruch und sucht intern nach Verantwortlichen – ein Schritt, der für Kritik sorgte. Nun veröffentlichten Redaktion und Betriebsrat eine gemeinsame Stellungnahme: https://www.sueddeutsche.de/medien/

Schwarzes Gold
Foto: Pixabay

Etwa drei Milliarden Tassen Kaffee werden jeden Tag rund um den Globus getrunken. Hält der Boom an, dürfte sich die Zahl bis 2050 sogar noch verdoppeln. Das aber könnte zu Engpässen bei der beliebten Bohne führen. Schuld daran trägt der Klimawandel: Die geeigneten Anbaugebiete werden mittel- und langfristig immer kleiner.

Digitale Zahlen

Knapp 36 Millionen E-Rezepte wurden im Januar 2024 von Ärzten in Deutschland ausgestellt. Seit dem 1. Januar müssen Rezepte standardmäßig digital ausgestellt werden. (Quelle: Zeit)

Digital-Media- und Kommunikationsgezwitscher

Kein Cache mehr bei Google

Wenn eine Website offline ist, kann man nicht mehr einfach so eine Kopie aus dem Cache-Zwischenspeicher bei Google abrufen. Viele dürfte das nicht stören – laut Google gibt es keinen Bedarf mehr. Allerdings war der Zwischenspeicher als Nachweis beim Aufdecken brisanter Inhalte auch Gold wert, wenn strittige Inhalte bereits aus dem Netz gelöscht wurden. Heute tut’s vielleicht auch ein Screenshot.

https://www.spiegel.de/netzwelt/web/cache-google

Arbeit adelt – Personalmanagement, Employer Branding

Klare Wertekommunikation

Einer aktuellen Studie zufolge ist für 67 Prozent der Befragten eine klare Wertekommunikation von Unternehmen ein wichtiger Faktor bei der Jobwahl. Über die Hälfte würden zudem nicht für einen Arbeitgeber arbeiten, dessen Werte nicht mit den eigenen übereinstimmen. Die Studie empfiehlt Unternehmen ein zielgerichtetes, personalisiertes Storytelling – nach innen und nach außen.

https://www.kom.de/analyse/

Gekonnte Stressbewältigung am Arbeitsplatz

Kein noch so gutes Organisationstalent bewahrt vor Stresssituationen im Job. Aber wie kann man damit akut möglichst gut umgehen? Utz Niklas Walter vom Institut für Betriebliche Gesundheitsberatung erklärt im Interview, was es mit der Katastrophenskala, dem Grübelstuhl oder Ruhewort auf sich hat: https://t3n.de/news/stress-abbauen

Aus unseren Projekten/ Neu auf unserem Blog

Aktuelle Studien im Januar 2024
Foto: Sto

Auch wenn im Januar oft alles noch schläft, haben wir zum Jahresstart wieder einige interessante Studien und Umfragen gefunden. Die Ergebnisse unter anderem: Xing ist beliebt, die Wechsellaune im Beruf groß, Fake-News gefürchtet, die Verwandtschaft klein und Dänemark am wenigsten korrupt.

https://www.einsakommunikation.de/blog/

Prima Klima

Das Problem mit der Kälte

Hat der Winter Oslos Traum vom emissionsfreien Nahverkehr zerstört?
Nach heftigen Schneestürmen fielen in Norwegens Hauptstadt Hunderte neue E-Busse aus. Die Schadenfreude ist weltweit groß, Kritiker sehen sich bestätigt. Und was sagen die Osloer? Eine Fahrt auf Linie 34.

https://www.spiegel.de/ausland/klimschutz-in-norwegen

Schokolade ohne Kakao
Foto: Pixabay

Was auf den ersten Blick widersprüchlich klingt, soll die klima- und ressourcenschonende Alternative der Kakao-Schokolade werden und dabei dem Original im Geschmack nichts nachstehen. Die Geschwister Sara und Max Marquart haben ihr Start-Up Planet A Foods gegründet, das regionale Rohstoffe wie etwa Sonnenblumenkerne und Hafer verwendet und so vor Ort emissionsarm Schokolade herstellt. 2024 werden sie so etwa 35 Millionen Tonnen CO2 einsparen. Die Produkte werden ab den kommenden Tagen etwa bei Rewe und Penny zu finden sein.

https://www.rnd.de/wirtschaft/

Klimaziele

Die EU will den Ausstoß von Treibhausgasen wie Kohlendioxid, Methan oder Stickoxid bis 2040 um 90 Prozent senken, verglichen mit dem Jahr 1990. Bis 2050 soll der Staatenbund gar „netto klimaneutral“ sein. Das hat die Kommission unter Ursula von der Leyen am Dienstag bekanntgegeben.
Aber: Das Reduktionsziel der Kommission ist nur ein Vorschlag. Erst nach den Europawahlen kann die neue EU-Kommission ein verbindliches Gesetz vorlegen.

CO2-Preiszahlen

67 Milliarden Euro Gesamteinnahmen aus dem CO2-Preis erwartet die Bundesregierung bis 2026. Zwischen 2021 und 2023 waren es 24,3 Milliarden. (Quelle: RND)

Das Letzte

Nehmen Sie die Menschen, wie sie sind, andere gibt's nicht

Konrad Adenauer

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www.eins-a-kommunikation.de

Redaktion:
Svenja Stolpe (sto), Thorsten Windus-Dörr (wth)  (Ltg., V.i.S.d.P).
Redaktionsschluss ist immer mittwochs, 09:30 Uhr.


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