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Early Bird

Agenturnewsletter Eins A Kommunikation GmbH
Nr.748/48.KW 29.XI´23

Letzte Woche im Zeitraffer

+++ In Neuseeland dreht die neue konservative Regierung Verschärfungen des Tabakgesetzes zurück. +++ Ab dem kommenden Semester soll es für Studierende in Deutschland einheitlich ein vergünstigtes Deutschlandticket für 29,60 Euro geben. +++ X-Boykott: Hollywood-Studios twittern seit Mitte November nicht mehr. +++ Geschichten zu Ende erzählt: Der Musiker Gil Ofarim hat vor dem Landgericht Leipzig ein Geständnis abgelegt. Die Vorwürfe gegen ihn träfen zu. +++ In Indien konnten bei einer spektakulären Rettungsaktion alle 41 in einem Tunnel verschütteten Bauarbeiter geborgen werden, die dort seit mehr als 14 Tagen nach einem Erdrutsch ausharrten. +++ Im Kampf gegen illegale Migration hat Finnland die Grenze zu Russland vorerst komplett geschlossen. +++ Frankreich und Italien kündigten an, massiv die Windkraft auszubauen. +++

Editorial

Nach immer neuen Meldungen über Hitzerekorde und Trockenheit sind wir die Nässe und Kälte offensichtlich nicht mehr gewohnt (ich zumindest nicht): Der Wintereinbruch in Deutschland beherrscht die Medien, in einer Jahreszeit, in der die Überraschung wenig groß sein sollte. Ich persönlich darf mich allerdings nicht beschweren – ich schreibe diesen early bird aus dem sonnigen Südfrankreich, sehr warm ist es hier allerdings auch nicht. Das Wetter hat bei mir auf jeden Fall die Hoffnung auf weiße Weihnachten beflügelt. Mal sehen.

Diese Woche haben wir einiges zum Thema Digitale Medien und Kommunikation: Richtlinien für KI, Kommunikation für den Kanzler oder Meta-Daten für die Forschung. Außerdem können wir uns endlich richtig bei der Post beschweren. Und, haben Sie schon mal überlegt, „wegen Klima“ zu kündigen?

Svenja Stolpe

Neues aus der (Medien)Welt

Realistisch am Morgen
Foto: wth

Eine rechtspopulistische Partei gewinnt die Wahl und bekommt 35 der 150 Sitze im Parlament. Es muss eine Koalition gebildet werden, dumm nur, dass die etablierten Parteien (bisher) nicht dazu bereit sind. Sie mögen den irrlichternden Chef der Partei nicht, der aus der EU austreten will, das Land de-islamisieren will und Klimaschutz für unnötig hält.
Nein, ich rede (noch) nicht von unserem Land, auch nicht von einer neuen Netflix-Serie. Ich rede von unserem Nachbarn Niederlande, wo letzte Woche gewählt wurde.
wth

„Made in Germany“ ist zurück

Und zwar für Lebensmittel: Kommendes Jahr soll das „Herkunftszeichen Deutschland“ in den Supermärkten eingeführt werden. Das Siegel soll Agrarprodukte kennzeichnen, dessen Herstellung ausschließlich in Deutschland stattfand. Es soll Transparenz sowie die heimische Landwirtschaft fördern und ist freiwillig.

https://www.rnd.de/wirtschaft/herkunftszeichen

#mehrAchtung in der Bahn
Foto: Pixabay

Eine neue Kampagne des Bundesverkehrsministeriums und der Gewerkschaft EVG soll in den kommenden zwei Jahren mit Plakaten für mehr Respekt und „Bahnhöflichkeit“ gegenüber den Beschäftigten sorgen. Hintergrund sind drastisch steigende Fälle von verbaler und körperlicher Gewalt im Bus- und Bahnverkehr, die auch ein Grund für den großen Mangel an Fachkräften sind.
www.tagesschau.de/wirtschaft/unternehmen/bahn-zugbegleiter-gewalt-102.html

Studien, die uns interessieren sollten

Britische Forscher (sic) haben analysiert, wo man eine Apokalypse am besten überleben kann: Tasmanien, Neuseeland, Irland, Island, Großbritannien.

Post-Ärger-Tool
Foto: Pixabay

Die Verbraucherzentrale Niedersachsen hat ein Online-Tool eingerichtet, in dem man Informationen, Handlungsempfehlungen und Ansprechpersonen finden kann, wenn etwa ein Paket oder Brief nicht wie gesollt ankommt. Im Tool findet man außerdem Musterbriefe, um die eigenen Rechte durchzusetzen. Die Verbraucherzentrale hofft, dass Zusteller dadurch ihren Service zunehmend verbessern.

https://utopia.de/news/neues-post-aerger-tool

Digital-Media- und Kommunikationsgezwitscher

Im Plausch mit ChatGPT

Das KI-Unternehmen OpenAI hat die Sprachfunktion von ChatGPT für alle kostenlos gemacht. Künftig kann man sich also auch mit dem ChatBot unterhalten, die Antworten entsprechen größtenteils den Chat-Antworten. Zudem kann man aus fünf verschiedenen Stimmen wählen, die einem dann auch auf Deutsch antworten können.

https://t3n.de/news/chatgpt-voice-fuer-alle

Überarbeitete Richtlinie für KI in PR

In der überarbeiteten Version der vorläufigen Richtlinie, die im September veröffentlicht wurde, geht es vor allem um Transparenz und Verantwortungsbewusstsein im Umgang mit KI in der PR. Ein Beispiel dafür ist etwa die Kennzeichnungspflicht KI-generierter Inhalte.

https://www.kom.de/public-relations/drpr-legt-richtlinien

Kommunizieren für den Bundeskanzler

Der Kanzler ist nicht gerade für seine Redseligkeit bekannt. Einen Großteil der Kanzler-Kommunikation erledigen dabei Regierungssprecherinnen und -sprecher und das Bundespresseamt. Die stellvertretende Sprecherin Christiane Hoffmann erzählt im Interview von ihrer Arbeit.

https://www.kom.de/public-relations/christiane-hoffmann

Meta-Daten für die Forschung

Meta will künftig in einer „Media Content Library“ der Wissenschaft gezielt die auf Facebook und Instagram veröffentlichten Inhalte gebündelt zur Verfügung stellen, damit sich Forschende ein Bild darüber machen können, wie soziale Medien und die Algorithmen Nutzende beeinflussen. Zudem reagiert Meta damit auf die Forderung nach Transparenz und Datenoffenlegung. Der Zugang ist jedoch gesichert, ein direkter Download nicht möglich.

https://www.heise.de/hintergrund/Meta-Mehr-Daten

KI-Zahlen

12 Prozent der Unternehmen in Deutschland nutzen Künstliche Intelligenz, das ist etwa jedes achte. Meist wird KI in der Buchführung, im Controlling oder der Finanzverwaltung verwendet. Rund 43 Prozent nutzen KI zur Spracherkennung, 32 Prozent zur Automatisierung oder Entscheidungsfindung. Wer KI noch nicht verwendet, zieht es zudem meist auch nicht in Betracht.
(Quelle: Statistisches Bundesamt)

Arbeit adelt – Personalmanagement, Employer Branding

KI im Lebenslauf
Foto: Pixabay

Nicht im Recruiting selbst wird KI verwendet, auch Bewerbende lassen sich zunehmend ihre Lebensläufe zumindest teilweise mit KI erstellen. Laut einer aktuellen Umfrage tun dies Bewerbende zwischen 55 und 65 Jahren besonders häufig. Resultat ist oftmals auch eine Beschönigung des Lebenslaufes, vor allem bei den Fähigkeiten und Kenntnissen, Stellenbeschreibungen und aktuellem Gehalt. Und: Männer schummeln deutlich häufiger als Frauen.

https://www.humanresourcesmanager.de/future-of-work

Selbstmanagement: Ziele erreichen mit WOOP

WOOP steht für Wish (Wunsch), Outcome (Ergebnis), Obstacle (Hindernis) und Plan. Die Methode soll positives (Wunsch-)denken und Visualisieren mit konkreten Plänen verbinden, und so helfen, Ziele zu formulieren und zu erreichen. Dafür sollen die vier Schritte der Reihe nach durchgegangen werden.

Wie WOOP funktioniert, lesen Sie hier: https://www.impulse.de/selbstmanagement/

Kündigen wegen Klima

„Climate Quitting“, also das Kündigen aus Umweltschutzgründen, kommt immer häufiger vor. Menschen, die in einer Emissions-lastigen Branche arbeiten, nehmen dafür auch Einbußen auf der Karriereleiter oder Gehalt in Kauf, um in einer klimafreundlicheren Branche zu arbeiten. Besonders in den jüngeren Generationen ist die Frage nach der Umweltverträglichkeit immer wichtiger. Ein Anreiz für Unternehmen vielleicht, um sich im Umweltschutz zu engagieren.

https://www.rnd.de/beruf-und-bildung/climate-quitting

Prima Klima

KI-Klimabilanz kalkulieren
Foto: Pixabay

Das Training von ChatCPT-3 hat allein 1287 Gigawattstunden Strom verbraucht, so viel wie 120 US-Haushalte jährlich brauchen, und etwa 700.000 Liter Frischwasser. Das ist allerdings nur ein Bruchteil der gesamten Umweltbelastung von Künstlicher Intelligenz (KI). Um Transparenz und Regulierungen möglich zu machen, fordert die NGO Algorithmwatch eine vollständige Messung der Klimabilanz: Jeder der sechs Lebenszyklus-Phasen von Rohstoffgewinnung bis Entsorgung müsse bedacht werden. Die NGO hat zudem konkrete Vorschläge zur Messung.

https://www.rnd.de/digital/wie-laesst-sich-die-klimabilanz

Das Letzte

Nun hat er gestanden, dass er gelogen hat. Damit hat Gil Ofarim all denen, die tatsächlich von Antisemitismus betroffen sind, großen Schaden zugefügt.“

Zentralrat der Juden in Deutschland

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E-Mail: early-bird(at)eins-a-kommunikation.de
www.eins-a-kommunikation.de

Redaktion:
Svenja Stolpe (sto), Thorsten Windus-Dörr (wth)  (Ltg., V.i.S.d.P).
Redaktionsschluss ist immer mittwochs, 09:30 Uhr.

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