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Early Bird

Agenturnewsletter Eins A Kommunikation GmbH
Nr.736/36.KW 06.IX´23

Letzte Woche im Zeitraffer

+++ Eine neue Blutspende-Richtlinie ist in Kraft getreten, die es homo- und bisexuellen Männern künftig leichter macht, Blut zu spenden. Die Praxis, aufgrund von sexueller Orientierung und Geschlechtsidentität das Blutspenden zu verweigern, gilt als diskriminierend. +++ Nach immer mehr gefälschten Deutschlandtickets will die Bahn nun die Kontrollen verschärfen. +++ Google wird 25 Jahre alt. +++ Nach Extremwetter in Spanien hat die Regierung ein Ausgangsverbot für etwa 10.000 Menschen verhängt. +++ Auch in Brasilien wüten Unwetter und forderten bislang bereits mindestens 21 Tote. +++ Twitter hat in Irland ein erstes europäisches Rechenzentrum eröffnet, um Bedenken wegen chinesischer Zugriffe auszuräumen. +++ Venedig will ab dem kommenden Jahr Gebühren für Tagesgäste einführen. +++

Editorial

Noch sind die Temperaturen sommerhaft, aber es geht so langsam dem Jahresende entgegen – und der Präsident der Bundesnetzagentur stellt uns wieder darauf ein, sparsam durch den Winter zu gehen. Zwar sei die aktuelle Gaslage gut, Entwarnung gibt es trotzdem nicht. Neben der Notwendigkeit wird sich allerdings auch unser Geldbeutel über Sparsamkeit beim Heizen freuen – und vor allem das Klima. Und wir haben es ja bereits letztes Jahr gut geschafft. Warum also nicht grundsätzlich sparsamer mit unseren natürlichen Ressourcen umgehen?

Im early bird geht es diese Woche um Produktivität, die Deutsche Bahn, deutsche Skandale und unser Gehalt. Außerdem gibt es auch auf unserem Blog wieder Neues zu lesen.

Svenja Stolpe

Neues aus der (Medien)Welt

ChatGPT bekommt neue Gegner

Und zwar aus China. Die Regierung hat mehreren Anbietern von KI-Programmen grünes Licht gegeben – allen voran der Chatbot „Ernie“ von Baidu, der in manchen Bereichen bereits besser als ChatGPT sein soll. Alle Anbieter müssen sich in der Volksrepublik Sicherheitsbewertungen unterziehen. Besonders im KI-Bereich, in dem Programme mit jeder Verwendung Daten sammeln und besser werden, ist die Freigabe nun ein Wettbewerbsvorteil.

https://www.handelsblatt.com/technik/ki/

Die deutschen Skandale in internationalen Medien

Ob Wirecard oder die Deutsche Bank: Ausländische Medien berichten oftmals über Skandale oder aktuelle Entwicklungen deutscher Unternehmen, besonders, wenn diese auch die eigene Wirtschaft betreffen. Manchmal sind sie sogar maßgeblich an den Recherchen beteiligt. Was auch außerhalb Deutschlands für die Zeitungen interessant ist, erfahren Sie hier: https://www.kom.de/medien/

Der Fall Aiwanger aus PR-Sicht

Laut Krisen-PR-Experte Tilman Billing war Aiwangers Kommunikationsstrategie unprofessionell und fatal, besonders das lange Warten hält Billing ihm vor. Und auch der Vergleich mit Donald Trump wird gezogen. Was aus PR-Sicht ratsam gewesen wäre, erzählt er hier: https://www.rnd.de/politik/hubert-aiwanger

Bald mehr Netz in deutschen Zügen?
Foto: Pixabay

Die Bahn hat ein Pilotprojekt gestartet und die Scheiben erster Züge mit moderner Lasertechnologie mobilfunkdurchlässig gemacht. Der Empfang soll somit um das 100-fache besser sein. Die Methode ist zudem ressourcenschonend. Ist es also bald vorbei mit ständigen Funklöchern?

https://t3n.de/news/bahn-handyempfang-zuegen

Sorge um die Wohnkosten

Fast die Hälfte der Deutschen sehen sich durch die aktuellen Wohnkosten stark belastet, etwa 40 Prozent können sich ihre Miete gerade so leisten. Das geht aus einer aktuellen YouGov-Befragung hervor. Zudem sind Mieter grundsätzlich unzufriedener als Eigentümer – der Wunsch nach den eigenen vier Wänden ist also trotzdem ungebrochen.

https://www.zeit.de/wirtschaft/2023-09/wohnkosten

Bahn-Zahlen

Etwa 10 Millionen Fahrgäste haben im Juli und August das Deutschlandticket genutzt, Tendenz weiter steigend. Etwa acht Prozent von ihnen nutzten den ÖPNV erstmalig. Und rund fünf Prozent aller Bahnfahrten mit dem Deutschlandticket wären sonst mit dem Auto erfolgt. Trotzdem: In ländlichen Regionen wird das Ticket kaum genutzt. Verbesserungspotenzial besteht also weiterhin. (Quelle: Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV))

Digital-Media- und Kommunikationsgezwitscher

Zunehmend Desinformationskampagnen auf Social Media

Laut einer EU-Studie wurden zwischen Januar und Mai 2023 rund 22 Prozent mehr russische Desinformationskampagnen in den Sozialen Medien registriert – allen voran auf X, ehemals Twitter. Nach der Musk-Übernahme wurden Desinformations-Reglementierungen aufgehoben, was zu einer Zunahme des russischen Engagements von 38 Prozent führte. Facebook hingegen schlägt sich besser. Die Versuche der Plattformen, den russischen Einfluss einzudämmen, sieht die EU trotzdem insgesamt als gescheitert an.

https://www.heise.de/news/EU-Studie-Desinformation

Arbeit adelt – Personalmanagement, Employer Branding

Mehr Unternehmen ermutigen männliche Chefs zur Elternzeit

Laut einer aktuellen Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) bieten rund 34 Prozent der Unternehmen ihren männlichen Führungskräften nach der Geburt des Kindes aktiv an, Elternzeit zu nehmen. 2015 waren es noch 17 Prozent. Insgesamt nehmen etwa 43 Prozent aller Väter Elternzeit, allerdings meist nur für zwei Monate. Neben der Elternzeit bieten Unternehmen auch zunehmend an, in Teilzeit zu gehen – jedoch ist das noch immer eher die Ausnahme. Immerhin aber ein Schritt in die richtige Richtung.

https://www.zeit.de/arbeit/2023-09/elternzeit-studie

Beschäftigt heißt nicht automatisch produktiv

Ob Privatleben oder Beruf: Wir scheinen immer beschäftigt sein zu wollen, „Keine Zeit“ wird quasi zum Statussymbol, wir leiden unter Dauerstress. Oftmals halten wir uns allerdings mit unwichtigen Dingen auf, um andere zu vermeiden – etwa Unsicherheit oder die Einsicht, dass der Job einen doch nicht so glücklich macht. Produktiv ist man dann also nicht und auch für Arbeitgeber ist diese Beschäftigung nutzlos teuer. Wie zwischen Produktivität und reiner Beschäftigung unterschieden werden kann und was wir tun können, um Produktivität zu fördern: https://arbeits-abc.de/beschaeftigte-mitarbeiter

Arbeits-Zahlen der Ungleichheit

71 Prozent der ostdeutschen Fachkräfte verdienen noch immer weniger als Fachkräfte aus Westdeutschland – 38 Prozent von ihnen sogar weniger als ungelernte Arbeitnehmer im Westen. Der Abstand zwischen Ost- und West-Löhnen hat sich zudem kaum verringert und beträgt noch 595 Euro; in Großbetrieben wurde er sogar größer.

Aus unseren Projekten/ Neu auf unserem Blog

Aktuelle Studien im Juli und August 2023
Foto: Sto

Auch über den Sommer gab es einige interessante Studien und Umfragen, über die wir im early bird berichtet haben. Trotz der Urlaubszeit ging es viel um Arbeit: Von der Bewerbung, über Urlaub und Work-Life-Balance hin zu Kündigungen. Außerdem gab es Interessantes zum Thema Umwelt.

https://www.einsakommunikation.de/blog/

Prima Klima

Zukunft mit Wasserstoff: Wie gelingt die Wende?
Foto: Sto

Dass Wasserstoff die Zukunft der deutschen Industrie mittragen soll, ist in der Regierung beschlossene Sache. Dass es allerdings noch einige Probleme zu lösen gibt, ist ebenfalls bekannt. Am Beispiel der Region Rhein-Ruhr zeigt dieser Beitrag, wie die Wasserstoffwende gelingen kann und was es dazu braucht: https://www.energie.de/et/news-detailansicht/

Fast jede dritte Neuzulassung im August war ein E-Auto

Damit kamen innerhalb eines Monats so viele E-Autos wie nie auf die Straße. Allerdings handelt es sich vermutlich bei vielen um eine Last-Minute-Reaktion – am ersten September lief die staatliche Förderung aus. Insgesamt werden die Elektrischen trotzdem immer mehr.

https://t3n.de/news/rekord-neuzulassung-august

Das Letzte

"Wer den Schaden hat… Bin gespannt auf die Memes. Danke für die guten Wünsche, sieht schlimmer aus, als es ist!"

Bundeskanzler Olaf Scholz mit Augenklappe auf X nach seinem Joggingunfall. Die Memes ließen nicht lange auf sich warten.

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www.eins-a-kommunikation.de

Redaktion:
Svenja Stolpe (sto), Thorsten Windus-Dörr (wth)  (Ltg., V.i.S.d.P).
Redaktionsschluss ist immer mittwochs, 09:30 Uhr.

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