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Early Bird

Agenturrundbrief Eins A Kommunikation GmbH
Nr.846 /45.KW/ 4./5. November 2026

Editorial

Foto: Wth

Klar, die Nachrichten über die Midterms überlagern heute alles. Aber unsere dieswöchigen Themen sind auch spannend: Zum Beispiel die erste private Stadt Prospera, der Fall Eralp und der Spiegel, wie geht es Nius, sind Boomer zu bräsig für KI und soll KI Romane schreiben? (tut sie übrigens schon).
Ein Leser belobigte uns zu unserer neuen Rubrik „Termine… alle hin“ und fragte, nach welchen Kriterien wir denn auswählen würden. Ist doch ganz klar: Nur Ausstellungen, Vorträge, Seminare etc. die Kollege Hayo Göhmann oder ich uns gerne selber anschauen würden (und das teilweise auch tun).
Thorsten Windus-Dörr

Thorsten Windus-Dörr

Neues aus der (Medien)Welt: Digital- Media- und Kommunikationsgezwitscher

Prospera: die erste Privat-Stadt

Der Staat als Quell allen Übels, Steuern als Diebstahl: Das sind Überzeugungen in einigen Kreisen der Tech-Szene - und die haben jetzt ihre eigene Stadt.
Lukas Wiehler war als Reporter dort und schildert im Gespräch mit SWR Aktuell-Moderatorin Ulrike Alex seine Eindrücke (hg).

Der Fall Eralp im Spiegel

Der Spiegel hat interne Anmerkungen der Berliner Linken-Spitzenkandidatin Elif Eralp veröffentlicht, die ihn nach eigener Darstellung durch ein Versehen erreichten. Seitdem streitet die Branche darüber, ob das Magazin das durfte. Eine Übersicht über die wichtigsten Stimmen. Dem Presserat lagen bis letzten Freitagmittag nach dpa-Angaben elf Beschwerden vor, darunter noch keine von Eralp. Man prüfe jeden Fall „sehr genau auf die Frage, ob die Redaktion den Pressekodex eingehalten hat“. | Ausführlich auf kress.de

Geschichten weitererzählt: Nius

Nius ist weit von Profitabilität entfernt: Der Geldgeber Frank Gotthardt beziffert Defizite auf rund 40 Millionen Euro. | Laut kress fehlen zahlende Abonnenten und Werbekunden, die Website liegt nur um Rang 150.

Soll KI Romane schreiben?

Wasserzeichen könnten darüber Auskunft geben, ob Künstliche Intelligenz beim Schreiben genutzt wurde. Der Literaturwelt kann das helfen. Doch noch sind sie nicht für jeden nutzbar.
Seit Wochen wird darüber diskutiert, ob bei einem preisgekrönten Roman KI eingesetzt wurde. Vergangene Woche trennte sich ein kanadischer Verlag deswegen vom Schriftsteller Thélyson Orélien. | Ein Fall, den der deutsche Verleger und Schriftsteller Jo Lendle aufmerksam verfolgt. Er hatte das Manuskript gelesen und grundsätzlich positiv bewertet.

Aus der Arbeitswelt

Boomer zu bräsig für KI? Daten erzählen eine andere Geschichte

Xing-Arbeitsmarkt-Report: Mehr als die Hälfte der 50- bis 64-Jährigen arbeitet bereits mit KI, und zwei Drittel halten sie für eine Chance. Das ist keine Generation, die an der Technik scheitert. Das ist eine Generation, die sich gerade in sie hineinarbeitet, oft ohne dass ihr Arbeitgeber dabei hilft. Laut Xing-Report berichten nur 14 Prozent aller Beschäftigten von regelmäßigen Weiterbildungen zu neuen Technologien, während 45 Prozent den Umgang mit KI für die wichtigste Zukunftskompetenz halten. Wenn es also eine KI-Lücke gibt, dann ist sie zu einem guten Teil eine Weiterbildungslücke. Und die lässt sich schließen. | Mehr dazu:

Skydance will seine Mitarbeiter im Büro haben

Wenige Wochen nach der Fusion von Paramount und Warner Bros. Discovery verschärft Skydance die Regeln für seine Beschäftigten. Künftig sollen alle Mitarbeiter fünf Tage pro Woche im Büro arbeiten. Gleichzeitig bietet der Konzern ausgewählten Beschäftigten einmalig die Möglichkeit, gegen eine Abfindung auszuscheiden.
| Ausführlich bei meedia.de

Zahlen bitte! Zu Fehlzeiten

Die AOK meldet, dass in den letzten zehn Jahren die Zahl der Arbeitsunfähigkeitstage wegen psychischen Problemen um 42 Prozent gestiegen ist. 2016 kamen auf 100 Mitglieder 284 Fehltage, 2025 waren es 403.

Best Practize: bei unseren Kunden abgeschaut / Neu auf unserem Blog

Strapazierte Begriffe: Daseinsvorsorge

Mit der Daseinsvorsorge läuft es schon länger nicht mehr so gut. Eigentlich kann man noch nicht mal von Daseinsfürsorge sprechen. Aber was steckt eigentlich hinter dem Begriff? Darauf gibt der Eins-A-Blog Antworten: 

Termine… alle hin!

NEU. ES IST NICHT MEHR MEIN PROBLEM ! MACHT EURE SCHEIßE ALLEINE!

Christoph Schlingensief,Martin-Gropius-Bau, Berlin, bis 17. Januar 2027.
Die Frage, ob sein Werk in ein Museum passt muss man sich selbst beantworten. Was würde er wohl zum Sondervermögen, der Brandmauer, Trump, Merz, AfD und zerbröselnde Brandmauer sagen? Mit dieser Scheiße müssen wir jetzt ohne ihn zurechtkommen. | Mehr:

NEU. RONNIE WOOD. THE ARTIST,

Neues Kunstmuseum Tübingen, bis 14. Februar 2027.
Die Welt kennt Ronnie Wood als Gitarrist der Rolling Stones – doch lange bevor er die Bühnen der Welt betrat, war er Künstler. Nach seinem Kunststudium hielt er die Leidenschaft fürs Malen sein Leben lang aufrecht, parallel zu einer der größten Karrieren der Rockgeschichte. | Video zur Ausstellung:

NEU. Der Dackel. Eine Ikone geht Gassi

Kunsthalle Bremen, bis 29. März 2027.
Die erste umfassende Ausstellung, die sich dem Dackel in der Kunst widmet! Kaum ein anderer Hund war und ist bei zahlreichen Künstler*innen so beliebt wie er. | Zur Kunsthalle:

NEU! KULT KATZE! Neue Sonderausstellung

Übersee Museum Bremen, bis 30. Mai 2027.
Kaum ein Tier fasziniert die Menschheit seit Jahrtausenden so sehr wie die Katze. Verehrt und gefürchtet, mystifiziert und vermenschlicht, wild und vertraut – das Übersee-Museum Bremen widmet diesem außergewöhnlichen Tier die große Sonderausstellung „Kult Katze!“. | Mehr:

NEU. „Meine liebste Otte“, Halle/Saale

Die Sonderausstellung „Meine liebste Otte!“ der Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt widmet sich der Textilkünstlerin Benita Koch-Otte und findet bis 6. Dezember 2026 in Halle statt. Sie beleuchtet ihre Wirken am Bauhaus, an der Burg Giebichenstein und in den v. Bodelschwinghschen Stiftungen.
Mehr:

Fondation Beyeler: Neues Ensemble

Bis zum 14. Januar 2027 öffnet das neue Ensemble schrittweise seine Türen. Zuerst für eine limitierte Besucherzahl und noch nicht an allen Wochentagen. Ab Januar 2027 wird wieder regulär 365 Tage im Jahr offen sein. Die Eröffnungsausstellung «Constellations» bespielt alle Museumsbauten und den ganzen Beyeler Park. Sie ist von Herbst 2026 bis Herbst 2027 zu sehen und verändert sich teilweise mit den Jahreszeiten.
| Mehr: 

NEU. Niki de Saint Phalle. Dream Machine. Kunstpalast Düsseldorf

 Vom 10. September bis 7. Februar 2027. 

Gossip oder: Kaum zu glauben, aber (leider) wahr

+++ Wider Erwarten bisher keine Zweifel an der Wahl, im Gegenteil, Trump gratulierte den Demokraten zum Sieg. Die Wünsche waren allerdings vergiftet, denn er verban sie mit einer Drohung: »Ich kenne viele Demokraten, ich habe das uneingeschränkte Vetorecht, und ich bin sicher, dass wir eine Lösung finden werden.« Er fügte hinzu, er glaube, die Demokraten würden mit ihm zusammenarbeiten wollen, »sonst würde ich einfach alles mit meinem Veto blockieren, und das werden sie nicht wollen«.+++ Auch auf seiner Plattform Truth Social  provozierte Trump und postete ein Bild seiner berühmten roten Kappe. Statt des »Make America Great Again«-Aufdrucks steht in dieser Version schlicht »VETO« auf der Kappe. +++ Donald Trump ist mit seiner Verleumdungsklage gegen das »Wall Street Journal« gescheitert. Die Zeitung hatte über einen angeblich anzüglichen Geburtstagsbrief Trumps an den Sexualstraftäter Jeffrey Epstein berichtet. +++ Die US-Regierung wollte in Kalifornien mehr als 20.000 Stimmzettel aussondern lassen, sie witterte Wahlbetrug und zog bis vors Oberste Gericht. Das hat jetzt im Eiltempo entschieden – gegen Trump. +++ Flávio Bolsonaro floh nach seiner Wahlschlappe aus Brasilien in die USA – und darf dort laut Donald Trump auch bleiben, solang er will. +++

 

Das Letzte

„Ich stand nicht auf dem Stimmzettel. Und wenn ich drauf gestanden hätte, hätten wir einen Erdrutschsieg errungen.“

Donalt Trump kann natürlich nichts zur Niederlage der Republikaner

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E-Mail: thorsten.windus(at)eins-a-kommunikation.de
www.eins-a-kommunikation.de

Redaktion:
Hayo Göhmann (hg), Thorsten Windus-Dörr (wth)  (Ltg., V.i.S.d.P).
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