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Early Bird

Agenturrundbrief Eins A Kommunikation GmbH
Nr.840 /31.KW/ 29./30. Juli 2026

Editorial

Foto: Wth

Am heutigen Donnerstag dem 30. Juli haben wir Menschen die Rohstoffe aufgebraucht, die die Erde innerhalb eines Jahres erneuern kann. Ökologisch gesehen leben wir ab heute auf Pump. Wir beanspruchen mehr Acker- und Weideland, Fischgründe und Wald, als rechnerisch zur Verfügung stehen und stoßen mehr Kohlendioxid aus , als Wälder und Ozeane aufnehmen können. Und bevor wieder mit dem Finger auf die Chinesen gezeigt wird: Würden alle Menschen so konsumieren wie wir Deutschen, wäre der Erdüberlastungstag bereits am 10. Mai gewesen. Mehr dazu unter Prima Klima.
Bei uns geht es heute außerdem um Lidls Döner Croissant und eine geniale Marketingkampagne, wie Youtube und Meta gegen KI-Auswüchse vorgehen, wie man besser kündigt und warum Patrick Stewart für falsches Amerikanisch verantwortlich ist.
Bis neulich
Thorsten Windus-Dörr

 

Neues aus der (Medien)Welt: Digital- Media- und Kommunikationsgezwitscher

Niemand und die Brandstifter

„Europa brennt“, die Schlagzeilen bezüglich der Waldbrände können nicht laut genug sein. Dazu schreckliche Bilder, apokalyptische Prognosen. Aber warum fragt eigentlich niemand nach den Brandstiftern und ihren Motiven, denn meistens ist es wohl Brandstiftung.

Die Geschichten weitererzählt: Lidls Döner-Croissant…

…kommt in die Regale. Ursprünglich war es ein Aprilscherz. Jetzt zündet Lidl die nächste Stufe seiner Geschichte rund um das Döner-Croissant und holt die Crazy-Food-Kombination als DIY-Set in sein Sortiment. Eine geschickte Marketing-Kampagne.

Patrick Stewart ist schuld an falschem Amerikanisch

Patrick Stewart hat einen wichtigen Anteil daran, wie in den USA das Wort „Data“ ausgesprochen wird. typischen englischen Dialekt. Dies sorgte sofort für Verwirrung.
Das Wort Data wurde bis dato mit "a" ausgesprochen, so wie es ein Deutscher ebenfalls aussprechen würde. Die Aussprache von Stewart entsprach allerdings einem "ei", also "Deita". Natürlich wurde er sofort unterbrochen und es kam zu einer kurzen Diskussion. Aber der visionäre Gene Roddenberry, Erfinder der Star-Trek-Saga, entschied, dass die Aussprache so bleibe. (hg)
Mehr dazu:

Bald kein Handy mehr unter 400 Euro

 Ein Grund für die Schwierigkeiten am Markt: die Materialkosten-Falle. Hohe Kosten für Speicherbausteine (DRAM und NAND) fressen die Budgets in den Fabriken auf. Im ersten Quartal 2026 beanspruchte der Speicher bereits knapp 60 Prozent der gesamten Materialkosten eines Smartphones in der unteren Mittelklasse. Ein halbes Jahr zuvor lag dieser Wert noch bei rund 30 Prozent. (hg)
Mehr dazu:

Youtube will KI-Videos den Geldhahn zudrehen

Youtube will nicht authentischen Inhalten, KI-produzierten, repetitiven, massenproduzierten und nichtssagenden Videos, die Werbeeinnahmen komplett streichen. Kritiker meinen bislang, das Erkennungssystem von Youtube sei fehlerhaft. Mehr dazu:

Auch Meta geht gegen KI vor

Meta will mit dem neuen Facebook-Abzeichen „Facebook Verified“ gegen KI-Profile und Betrüger vorgehen. Dazu sollen echte Nutzer ihr Gesicht scannen und diesen Scan mit bestehenden Profilbildern abgleichen lassen. Für den Vorgang nimmt man ein kurzes Video von seinem Gesicht auf. Wann die Funktion in Deutschland verfügbar sein wird, ist allerdings nicht klar. Mehr dazu:

Online-Werbung wächst. Klassik schrumpft.

Der deutsche Werbemarkt wächst 2025 zum dritten Mal in Folge. Mit 45,3 Mrd. Euro erreicht er den höchsten Stand seit Beginn der Messreihe des Dialogmarketing-Monitors. Online-Marketing legt um 1,4 Mrd. Euro zu und treibt den Gesamtmarkt praktisch im Alleingang. Werbesendungen und Telefonmarketing halten ihr Niveau. Klassische Medien hingegen verlieren: Anzeigenwerbung gibt 0,3 Mrd. Euro ab, Fernsehwerbung 0,2 Mrd. Euro.
Mehr dazu:

Aus der Arbeitswelt

Besser kündigen

Hätte Merz das doch schon gewusst: Führungskräfte zögern eine Kündigung gern mal über Monate oder gar Jahre hinaus. Die gute Nachricht: Mit der richtigen Vorgehensweise können Sie auch herausfordernde Kündigungsgespräche meistern. Zu den Tipps:

Warum Homeoffice?

Es gibt in Deutschland eine Untersuchung, die genau diese Frage seit fünf Jahren verfolgt: die „Konstanzer Homeoffice Studie“ von Professor Florian Kunze und seinem Team am Future of Work Lab. Der Wunsch liegt im Schnitt bei 2,77 Homeoffice-Tagen pro Woche. Nicht fünf, nicht null. Drei Viertel wollen ausdrücklich eine Mischung aus Büro und mobiler Arbeit, nur sechs Prozent wollen ausschließlich ins Büro. Das komplette Homeoffice ist ebenso wenig der Wunsch wie die komplette Präsenz. Hybrid ist der neue Normalzustand, nicht der Kompromiss. Mehr dazu:

Termine… alle hin!

Kommunikationskongress 2026

Der Kommunikationskongress 2026 am 17. und 18. September in Berlin rückt auch in diesem Jahr das Thema Politik in den Mittelpunkt. Die Reformfähigkeit der Bundesregierung, die Landtagswahlen im Osten und die Frage nach der Verzahnung von Public Affairs und Kommunikation in der Lobbyarbeit stehen im Fokus.
Mehr:

100 Jahre Bauhaus Dessau „An die Substanz“

Seit  September 2025 bis ins Jahr 2026 feiert die Stiftung Bauhaus Dessau dieses Jubiläum mit einem spektakulären Programm. Besonders neugierig machen dabei facettenreiche Ausstellungen, Feste, Konzerte und Performances. Unter der Überschrift „An die Substanz“ stehen Materialien der Moderne und Gegenwart in einem überraschenden Fokus. Mehr dazu:

Kant Museum, Lüneburg

Mit dem Kant-Museum erhält das Ostpreußische Landesmuseum in Lüneburg einen eigenen Ausstellungsbereich für einen der bedeutendsten Philosophen der Aufklärung: Immanuel Kant. Die Dauerausstellung befindet sich in einem modernen Erweiterungsbau und präsentiert einzigartige Exponate aus einer der größten Kant-Sammlungen weltweit. Mehr dazu:

75 Jahre Zentralrat der Juden in Deutschland

24. Februar bis 20. September 2026, Städtisches Museum Braunschweig, Haus am Löwenwall.
Ziel des Projekts ist es, die Verdienste des Zentralrats für die jüdische Gemeinschaft zu würdigen und zugleich seine Bedeutung für die demokratische Entwicklung der bundesrepublikanischen Gesellschaft herauszustellen.
Zur Braunschweig-Webseite:

MEIN LIEBER SCHWAN! DIE SAMMLUNG ab 17.5.26

Seit Mai 2026 zeigt das Sprengel Museum Hannover seine Sammlung in einer umfassend neu konzipierten Präsentation. Unter dem Titel „Mein lieber Schwan!“ entfalten sich auf rund 3.000 Quadratmetern und in 20 neu gestalteten Räumen überraschende Begegnungen zwischen mehr als 170 künstlerischen Positionen des 20. und 21. Jahrhunderts. Mehr:

Prima Klima

Erdüberlastungstag am 30. Juli. Was könnten wir tun?

Das Global Footprint Network hat analysiert, welche Maßnahmen den Stichtag nach hinten verlegen würden:

  • CO2-Preis erhöhen: 63 Tage
  • 75 Prozent des Stroms aus CO2-armen Quellen (jetzt 29%): 26 Tage
  • Autofahrten um 50% reduzieren: 13 Tage
  • Halb so viel Fleisch essen: 17 Tage
  • Touristische Flugreisen halbieren: 1 Tag.

Zahlen bitte! Zum Wind(kraftausbau)

423 Windräder gingen im ersten Halbjahr 2026 an Land in Betrieb, eine Gesamtleistung von 2,36 Gigawatt. Leider hapert es nach wie vor am Netzausbau.

Zahlen bitte! Zu erneuerbarer Energie

Erneuerbare Energien haben im ersten Halbjahr 58 Prozent des Stromverbrauchs in Deutschland gedeckt – und damit so viel wie noch nie in einem ersten Halbjahr. Das geht aus Hochrechnungen des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) und des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) hervor. Die Quote liegt fast drei Prozentpunkte über dem Vorjahreswert. Im gesamten Jahr 2025 hatte der Anteil der Erneuerbaren am Stromverbrauch 55,8 Prozent betragen. „Der Anstieg gegenüber dem windschwachen Vorjahreshalbjahr ist insbesondere auf die höhere Stromerzeugung aus Windenergie an Land (+7,0 Prozent) und auf See (+28,3 Prozent) zurückzuführen“, hieß es. Die Stromerzeugung aus Sonnenlicht stieg um 3,7 Prozent

Das Letzte

„Es gehört zur Ehrlichkeit dazu, den Menschen zu sagen, dass zwei Großkonflikte in der Nachbarschaft – in der Ukraine und in der Golfregion – leider dazu führen, dass die Energiepreise und andere Preise steigen.“
Johann Wadephul, noch Bundesaußenminister

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Herausgeber:
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E-Mail: thorsten.windus(at)eins-a-kommunikation.de
www.eins-a-kommunikation.de

Redaktion:
Hayo Göhmann (hg), Thorsten Windus-Dörr (wth)  (Ltg., V.i.S.d.P).
Unser Agenturrundbrief early bird erscheint alle 14 Tage, Redaktionsschluss ist mittwochs, 10:30 Uhr.

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