Aktuelle Studien im Juni 2022

In unserem Agentur-Newsletter early bird berichten wir regelmäßig über die aktuellen Studien und Umfragen, die uns interessieren. Für den Monat Juni haben wir sie hier noch einmal zusammengetragen: Es ging diesmal viel um Arbeit: Von Arbeitgeberrankings, über Berufswünsche und CEOs hin zum Fachkräftemangel. Und, vertrauen Sie der Meinungsforschung?

Reden der CEOs verändern sich

Weniger Zahlen, mehr Geschichten – das kennzeichnete die meisten Reden der CEOs auf den jeweiligen Saison-Hauptversammlungen der 40 größten deutschen Unternehmen. Laut einer Analyse des Verbandes der Redenschreiber deutscher Sprache (VRdS) verwendeten mehrere Unternehmen Storytelling und setzten den Fokus auf ihre gesellschaftliche Relevanz sowie auf Themen wie den Klimawandel. Alle CEOs kamen außerdem mit einem Bekenntnis zu Freiheit und Demokratie auf den Krieg zu sprechen. Eine historische Rede gab es auch: Belén Garijo hielt sie als erste Frau bei einer DAX40-Hauptversammlung für Merck – souverän.
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Die beliebtesten Arbeitgeber

Platz eins belegt zum elften Mal in Folge derselbe Konzern. Insgesamt liegen Tech- und Autobranche bei potenziellen Kandidaten vorn – und auch eine Behörde reizt viele. Wir verraten nur eins: Auf Platz zehn liegt Tesla.
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Fachkräftemangel steigt

Seit Monaten zeigen Studien, wie massiv die Kündigungsbereitschaft und der Wechselwille gestiegen sind. Und sie zeigen zudem: Der Trend reißt nicht ab. Die Jobplattform Stepstone sprach beispielsweise im April 2021 davon, dass jede beziehungsweise jeder Vierte vor dem Hintergrund der Krise sich dazu entschieden habe, den Job zu wechseln. Die hohe Kündigungsbereitschaft und der sich verschärfende Fachkräftemangel zwingen Unternehmen, die Arbeitsbedingungen zu verbessern. In einigen Branchen ist das dringend nötig, andere überschlagen sich förmlich mit Angeboten.
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Berufswunsch Polizei

Eine Umfrage unter Schülerinnen und Schülern der Klassen 8 bis 13 zeigt: Die Polizei und Bundeswehr sind die häufigsten Wunsch-Arbeitgeber. Bei den Jungen folgen BMW, Tesla und adidas, bei den Mädchen adidas, Porsche und das Deutsche Rote Kreuz. Der öffentliche Sektor ist somit die beliebteste Branche. Während es die Jungen ähnlich häufig in die Automobilbranche zieht, sehen sich Mädchen oft auch im Handel. Zentral für die Wahl des Arbeitgebers sei außerdem der Zusammenhalt unter den Kollegen, gefolgt von dem Sinn einer Tätigkeit sowie einem guten Gehalt.
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Nachrichteninteresse in Deutschland rückläufig – aber weiter hoch

Laut einer Studie des Reuters Institute von Anfang 2022 wird das Interesse der Deutschen an Nachrichten weniger, insgesamt ist der Nachrichtenkonsum jedoch weiterhin hoch. Demnach sagten 57 Prozent der Befragten im Vergleich zu 67 Prozent in 2021, dass sie äußerst oder sehr interessiert an Nachrichten sind. Ebenso wird eine Themenmüdigkeit sichtbar: Viele fühlen sich von der Nachrichtenmenge erschöpft, besonders zu Corona. Der Rückgang ist in der jüngeren Generation am stärksten.
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CEOs in Social Media oft Markenbotschafter

Welche Rolle nehmen die Konzernchefs der DAX-Unternehmen mit ihrer Kommunikation in sozialen Netzwerken ein? Dieser Frage ging eine Studie nach und fand: Die meisten agieren als „Markenbotschafter“, indem sie vor allem das eigene Unternehmen in den Fokus stellen. Dahinter finden sich die „Kooperativen“, deren Kommunikation sich durch Freundlichkeit, Solidarität sowie Hilfsbereitschaft über Geschäfts-bezogenes hinaus auszeichnet. Nur Siemens-Healthineers-CEO Bernd Montag wurde als zukunftsorientierter und transformativer „Visionär“ identifiziert.
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Most Wanted Employer 2022

Die Zeit Verlags Gruppe hat gemeinsam mit kununu erstmals die 1.000 beliebtesten Arbeitgeber in Deutschland ermittelt. Das Arbeitgebersiegel ist in 10 Über- und 20 Unterkategorien aufgeteilt. In der Kategorie Marketing/ Werbung/ PR/ Medien führt die Unicorn Factory Media vor Super RTL und hsp. Die beste PR-Agentur liegt mit komm.passion auf Platz sieben.
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Mutterschutz-Regelungen werden nicht eingehalten

Das fand eine Umfrage des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) heraus. Demnach bemängelten die Frauen, länger als erlaubt arbeiten zu müssen, Defizite bei Schutzmaßnahmen sowie fehlende Pausen und Ruheräume. Außerdem erleben Frauen durch ihre Schwangerschaft oft längerfristig berufliche Nachteile, wie etwa verzögerte oder blockierte Karriereschritte. Anlass war eine geplante Evaluierung des Mutterschutzgesetzes von 2018 durch die Bundesregierung.
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Umfrage über Umfragen: Vertrauen ist weiterhin da

Das Forsa-Institut hat in einer Umfrage ermittelt, was Befragte von Meinungsforschungs-Umfragen von eben diesen Umfragen halten. Das Ergebnis: 70 Prozent der Befragten halten Umfragen für notwendig, ein ähnlicher Wert im Vergleich zu 2006 (69 Prozent). 62 Prozent gaben ebenfalls an, dass sie die erhobenen Daten für zuverlässig und glaubwürdig halten. Vor allem jüngere Befragte sowie Anhänger der demokratischen Parteien blicken positiv auf die Meinungsforschung.
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Religiöse Vielfalt im Unternehmen. Wie geht das?

Zwei Drittel der Befragten in einer Studie von truffls in Kooperation mit Respondi gaben an, dass es ihnen wichtig ist, welche Haltung ihr Unternehmen zu Diversity-Fragen hat. Vielfalt am Arbeitsplatz bedeutet, dass Unternehmen offen sind für alle Mitarbeiter*innen, unabhängig von ihrer Herkunft, ihrem Alter, ihrem Geschlecht, ihrer sexuellen Orientierung – und ihrem Glauben oder ihrer Weltanschauung. Wie können Unternehmen religiöse Vielfalt umsetzen, was ist der rechtliche Rahmen?
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