Aktuelle Studien im Dezember 2021

Die aktuellen Studien und Umfragen, über die wir regelmäßig in unserem Newsletter Early Bird berichten, sind hier für den Monat Dezember zusammengestellt. Es ging – wie zu erwarten – wieder viel um die Pandemie und ihre Auswirkungen auf Wissenschaftler, die Natur und unsere Arbeit. Außerdem: Neues zum digitalen Nachlass und der Biodiversitätsforschung.

Der Hass gegen Wissenschaftler

Im Zuge der Coronapandemie gewinnen Hass-Mails, Drohungen bis hin zu persönlichen Angriffen gegen Wissenschaftler deutlich an Schärfe und an Häufigkeit. Der Unmut trifft also vermehrt diejenigen, die so wichtige Aufklärungsarbeit zu machen versuchen und die nun zum ersten Mal überhaupt im Rampenlicht standen. Drei Corona-Expertinnen und Experten erzählen dem RND über ihre Erfahrungen.
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Der digitale Nachlass wird immer wichtiger

Einer Umfrage des Digitalverbands Bitkom zufolge, wünscht sich knapp ein Drittel der Deutschen, dass die eigenen Social-Media-Profile auch nach ihrem Tod weiterbestehen. Rund 40 Prozent regeln außerdem ihr digitales Erbe: Sei es mit Zugängen zu Passwörtern und Geräten oder Onlineservices von Bankkonten oder Versicherungen. Wer vorsorgt, erspart den Angehörigen langes Suchen nach Zugangsdaten oder die Übertragung kostenpflichtiger Abos.
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Biodiversitätsforschung mit Hilfe von Einheimischen

Normalerweise gehen Wissenschaftlerteams eine bestimmte Route ab und zählen alle Tiere, die ihnen über den Weg laufen. Wenn diese Route dann wiederholt abgelaufen wird, können Vergleiche und Entwicklungen von den Beobachtungen abgeleitet werden. Eine Studie zeigt jetzt: Es kann sogar effektiver sein, die lokalen Bevölkerungen zu fragen. Diese haben meist eine sehr gute Kenntnis der Tierwelt um sie herum und bemerken auch unscheinbare Arten. Wir können also noch viel von indigenen Stämmen lernen.
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Niedriges Infektionsrisiko in Bus und Bahn

Gute Nachrichten für den ÖPNV: Laut einer Studie der Charité ist das Infektionsrisiko in Bussen und Bahnen nur gering, sofern FFP2-Masken getragen, Abstände eingehalten und Klimaanlagen eingestellt sind. Viele sind nach wie vor vorsichtig und nehmen lieber das Fahrrad oder das eigene Auto. Mit den neuen Erkenntnissen wollen die Verkehrsbetriebe nun das Vertrauen wiedererlangen.
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Deutschland bleibt trotz Pandemie krisenfest

Dies ergab eine Studie der Bertelsmann-Stiftung in Bezug auf EU und OECD-Staaten. So liegt Deutschland in Bezug auf die Krisenfestigkeit in der Spitzengruppe, nur Schweden und Neuseeland schnitten besser ab. Defizite wurden allerdings bei der Digitalisierung und Krisenvorsorge festgestellt. Im Schulsystem gibt es aber noch Verbesserungsbedarf: Hier lag Deutschland lediglich auf Rang 15.
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Wie wir zukünftig arbeiten…

Ein hybrides Arbeitsmodell ist in den meisten deutschen Unternehmen keine Realität, wie eine aktuelle YouGov-Umfrage im Auftrag von Hirschtec zeigt. In über einem Drittel der Unternehmen gibt es – laut Auskunft der Beschäftigten – ein derartiges Modell nicht. Ebenfalls mehr als ein Drittel der Befragten gibt an, dass in ihrem Geschäftsbereich das hybride Arbeiten grundsätzlich nicht möglich ist. Von Home-Office redet nach Auskunft von Stepstone aktuell auch nur knapp jedes zehnte Unternehmen in seinen Stellenausschreibungen. 
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Pandemie-Müll gefährdet Umwelt und Tiere

Vor allem die achtlos weggeworfenen Schutzmasken stellen echte Umweltsünden dar: Die meisten Masken bestehen aus langlebigem Plastik, welches sich teils über Jahrzehnte nicht abbauen lässt. So gelangt Mikroplastik in Erde und Wasser. Allein von März bis Oktober 2020 stieg die Zahl der nicht ordnungsgemäß entsorgten Masken um das 84-fache an. Zu den Ergebnissen kamen Forscher der Universität Portsmouth.
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Liste der Klimaerwärmer

Eine Studie zeigt, wie stark die 40 Firmen aus dem deutschen Leitindex zur Erderwärmung beitragen. Für Anleger wird diese Kennzahl immer wichtiger bei ihren Investitionsentscheidungen.
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