Tipps rund um den Beruf

Manche Fragen sind und bleiben ein Dauerbrenner: Wie findet man den richtigen Job für den Berufseinstieg? Auf welche Fragen sollte man im Bewerbungsgespräch vorbereitet sein? Wie nutzt man soziale Netzwerke wie Xing oder LinkedIn, um sich für potentielle Arbeitgeber attraktiv zu machen? Dies und weitere Fragen rund um Diversität und Inklusion sowie rund ums Personalmanagement, haben wir hier einmal für euch in diesem Blogartikel zusammengetragen.

Praktika- und Berufseinstieg

Bewerbungsgespräch: Fragen, auf die man vorbereitet sein sollte

Wenn Bewerber im Vorstellungsgespräch ihren Lebenslauf wiederholen oder nur allgemeine Antworten geben, ist das Gespräch reine Zeitverschwendung. Auch Ehrlichkeit spielt eine wichtige Rolle – vor allem bei diesen Fragen:

  • Warum willst Du diesen Job?
  • Auf welche Positionen hast Du Dich noch beworben? 
  • Wie war in Deinem vorherigen Beruf der tägliche Ablauf und was genau hast Du dort gemacht

Weitere Fragen, mit denen man rechnen muss

In Bewerbungen nicht mehr nötig…

Immer wieder finden wir Angaben in Bewerbungen, die heutzutage längst niemanden mehr interessieren. Bewerbungen sind gewissen Trends unterworfen und daher sollte man folgende No-gos vermeiden:

  • Die Namen der Eltern oder weitere Angaben wie deren Beruf interessieren heutzutage niemanden mehr.
  • Standardfloskeln à la „Hiermit bewerbe ich mich auf“ oder „Ich habe Ihre Stellenanzeige gefunden und bin sehr interessiert“ nerven nur.
  • Die Religion gehört zu jenen Dingen, die für Personaler eigentlich nicht relevant sein dürfen.

 Weitere Tipps findet ihr hier

Mit LinkedIn und Xing bestmöglich zum nächsten Job

Wenn man doch seinen Arbeitgeber wechseln möchte, heißt es, sich in den Business-Netzwerken bestmöglich zu präsentieren. Dabei sollte das eigene Profil mit Schlagwörtern zu finden sein und über eine starke Kompetenzaussage verfügen. Hier sollte man nicht sparsam vorgehen und für den Arbeitgeber wichtige Kompetenzen mit Schlagwörtern nennen. Außerdem sollten die eigenen Kontakte sowie Interessen regelmäßig aktualisiert werden. Dass der Lebenslauf alle wichtigen Punkte enthalten soll, muss an dieser Stelle hoffentlich nicht noch gesagt werden.

Hier findet ihr mehr Tipps dazu, wie ihr euer Auftreten in einem Business-Netzwerk gestaltet

Praktika: Was ist rechtens und was nicht? Fünf Irrtümer werden aufgeklärt

In der Schule, während des Studiums oder als Überbrückungsmaßnahme: Praktika bieten einen ersten Einblick in das Berufsleben. Für Unternehmen stellen sie aber auch billige Arbeitskräfte dar. Der Spiegel klärt über das Arbeitsrecht auf: Pflichtpraktika sind vom Mindestlohngesetzt gedeckt – allerdings mit einigen Ausnahmen. Auch gegen Überstunden können sich vor allem Minderjährige wehren; wird man volljährig, fällt man jedoch unter das Arbeitszeitgesetz, das einen 8-Stunden-Tag erlaubt – Ausnahmen ebenfalls möglich. Übrigens: Kündigen oder Urlaub nehmen ist auch während des Praktikums rechtens.

Mehr Infos zu euren Rechten in Praktikas findet ihr hier

Einstieg in die PR: Agentur, Konzern, Start-up oder NGO?

Wer frisch von der Uni den Einstieg in die PR sucht, sieht sich heute einer ganzen Flut an möglichen Tätigkeitsfeldern und potenziellen Arbeitgebern gegenüber. Dabei dominieren leider nicht allzu selten Klischees die Jobsuche: ob über Agenturmenschen, Konzernkinder oder Start-up Raketen – auch wenn sich manch eines davon im Alltag bestätigt, versperren sie den Blick. Dazu vier Leitfragen, die sich (angehende) PR-Profis in den ersten Berufsjahren stellen sollten.

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Karriereende

Das Karriereende aktiv gestalten

Ruhestand, Ehrenamt, Selbständigkeit, Aufsichtsrat. Diese vier Varianten beschreibt Nane Nebel in ihrer Analyse auf Xing.

Diversität und Inklusion

Wie gelingt die Inklusion am Arbeitsplatz?

Immer mehr Unternehmen schreiben sich Vielfalt auf die Fahne – dazu gehört auch die Inklusion von Menschen mit Behinderung. Allerdings hatten laut einer Umfrage etwa die Hälfte aller Deutschen am Arbeitsplatz noch nie Kontakt zu Menschen mit Behinderung. Die Vorurteile, man könne die Inklusion nicht leisten, da es zu viele Treppen gibt, Schwerbehinderte nicht kündbar seien oder viel mehr Unterstützung geleistet werden müsse, sind überholt. Oftmals geht es vor allem darum, Vorurteile abzubauen. Der Wille zur Inklusion sollte außerdem bereits mit der richtig geschriebenen Stellenausschreibung anfangen.

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Mehr Inklusion durch Fachkräftemangel

Neurodiverse Menschen, also Personen mit neurobiologischen Störungen wie Autismus, ADHS oder ADS haben es auf dem Arbeitsmarkt oft schwer, weil sie mit den gängigen Arbeitsbedingungen oft nicht gut klarkommen. Dabei sind sie oft hoch gebildet und somit für Unternehmen nicht weniger gut geeignet – wenn entsprechende Strukturen geschaffen werden. Besonders im IT-Bereich beschleunigt der Fachkräftemangel die Inklusion; auch durch Unternehmen wie Auticon, bei dem 70 Prozent der Beschäftigten Autismus haben. Daneben gibt es besonders für Jüngere nun außerdem ein neues Vorbild mit Autismus: Greta Thunberg.

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Personalmanagement

Kündigen im Homeoffice – was sollte man beachten?

Eine Kündigung auszusprechen, erfordert von Personalern hohe Sensibilität. Wenn die Mitarbeiter dann noch im Homeoffice arbeiten, ist die Situation zusätzlich erschwert. Beschäftigte sollten im Vorfeld wissen, worum es geht. Zudem sollte nie an einem Freitag gekündigt werden, damit der oder die Betroffene nicht in ein Loch fällt. Gute Kommunikationsstrukturen wie wöchentliche Meetings sind ebenso hilfreich, um auch das restliche Team mit einzubinden und zu informieren.

Mehr Infos dazu, wie man eine Kündigung im Homeoffice ausspricht

Wie kann man digitale Meetings lebhafter gestalten?

Man gewöhnt sich dran, und trotzdem hat man es langsam satt: Online-Meetings. Uns stehen virtuell nicht alle Kommunikationskanäle wie direkter Augenkontakt offen, daher fällt es schwerer, in Online-Meetings zu überzeugen. Ratsam ist immer eine Vorbereitung auf das Meeting. Nach Vorträgen sollte das Publikum zudem eingebunden werden – ob durch das Sammeln von Gedanken auf Zetteln oder einer Diskussion in Breakout-Sessions. Und: Es muss nicht immer ein Video-Meeting sein. Denn wenn wir uns keine Gedanken darüber machen, wie wir aussehen, können alle etwas mehr entspannen und sich auf das Wesentliche konzentrieren.

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