Aktuelle Studien im Oktober 2021

In unserem wöchentlichen Newsletter Early Bird berichten wir regelmäßig über aktuelle Umfragen und Studien. Hier haben wir zusammengefasst, worüber wir im Oktober informiert haben: Von den Auswirkungen vom Home-Office, über Presseportale von großen Unternehmen, der Sicherheit von Messenger-Diensten bis hin zu erneuerbaren Energien in Deutschland war vieles dabei.

Krisenfeste PR

Eine Studie zeigt nun, dass die PR erstaunlich gut durch die Coronakrise gekommen ist – über die Hälfte der Befragten sahen in der Krise eine Chance für das eigene Arbeitsfeld. Besonders die Organisation und Führung der PR-Einheiten erwies sich als sehr stabil. Außerdem konnte die PR einen hohen Beitrag zur Krisenbewältigung innerhalb der Unternehmen leisten und die Kommunikationseinheiten so an Bedeutung gewinnen. Hier ist vor allem die interne Kommunikation ausschlaggebend gewesen.
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HomeOffice wird zur Sitzfalle

8,5 Stunden sitzen die Deutschen pro Tag. Das ergab der neue DKV-Report für das Jahr 2021. Das ist so viel wie noch nie zuvor, im Jahr 2018 wurde im Schnitt noch eine Stunde weniger gesessen. Besonders hervorragen tut die Altersgruppe der 18 bis 29-Jährigen, die werktags sogar 10,5 Stunden pro Tag auf ihrem Allerwertesten verbringen. Hauptursächlich für den Anstieg ist das HomeOffice, Männer sitzen außerdem im Schnitt eine Stunde länger als Frauen.
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Truth Gap: Besonders Frauen fühlen sich durch Fake News im Netz verunsichert

Zu diesem Ergebnis kommt eine internationale Studie des Kinderhilfswerks Plan International. Mehr als 90 Prozent der Teilnehmerinnen zeigen sich besorgt über die Fake News, die in den sozialen Medien verbreitet werden. Die Auswirkungen gehen über reine Besorgnis allerdings weit hinaus, denn sogar soziales Engagement wird verhindert: Ein Viertel der Befragten gab an, aus Angst vor Hass die eigene Meinung online nicht zu teilen. Jede Fünfte hat sogar bereits die Stimme verloren und äußert sich gar nicht mehr zu politischen oder gesellschaftlichen Themen.
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Zur Studie (Englisch)

Presseportale untersucht: Porsche, SAP und Bayer überzeugen am meisten

Die Beratungsagentur NetFed hat die Presse- und Medienportale von 50 deutschen Großunternehmen hinsichtlich 63 Kriterien untersucht. Während Porsche, SAP und Bayer die Rangliste anführen, bilden Beiersdorf, die Deutsche Bahn und Eon das Schlusslicht. Im Vergleich zum Vorjahr kommunizierten die Unternehmen deutlich häufiger ihre Werte und vermittelten Authentizität im Presseportal; auch das Thema Diversity verdreifachte sich. Während der Verweis auf die eigenen Social-Media-Kanäle und konkrete Ansprechpartner bei dem Großteil der Unternehmen zu finden sind, gibt es allerdings seltener Basisinformationen und zusätzliche Dialogangebote.
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Atomkraft: Das Völkchen schwankt

Die Bevölkerung ist weniger sentimental: Noch ist die Forderung nach einem Weiterbetrieb der sechs deutschen Kernkraftwerke nicht mehrheitsfähig. Aber: Im Jahr 2012 waren laut Allensbach noch 73 Prozent der Bevölkerung für den Atomausstieg. 2021 sind es nur noch 56 Prozent. Das heißt: Die Mehrheit für den Atomausstieg ist nicht dahin, aber sie schwindet.

Wie sicher sind Messenger-Dienste?

Telegram ist beliebt, besonders bei Personengruppen, die anonym bleiben wollen. Jetzt entdeckten Forschende Sicherheitslücken im Dienst, die zwar keine reale und akute Gefahr darstellen, generell aber zu einem Problem werden könnten. Auch bei iMessage sind Sicherheitslücken bekannt; bei Skype gibt es zwar eine Verschlüsselung, die aber umständlich einzustellen ist. Und während Whatsapp bekanntermaßen diverse Metadaten der Nutzer an den Mutterkonzern Facebook weitergibt, gilt der Messenger Signal bei den Forschenden als sicherste Alternative.
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Jugend von der Politik nicht ausreichend berücksichtigt

Einer Umfrage der dpa zufolge fühlten sich 72 Prozent der 14- bis 24- Jährigen von der Politik im Wahlkampf „gar nicht“ oder „eher nicht“ angesprochen. Dabei war die große Mehrheit an der Wahl interessiert, etwa 52 Prozent gab an, sich regelmäßig zu informieren. Das wichtigste Thema für die Befragten war wenig überraschend der Klima- und Umweltschutz, aber auch Bildung, Gesundheit und Digitalisierung wurden genannt. Finanzen und Wirtschaft, die einen großen Teil des Wahlkampfes ausmachten, sind der Jugend hingegen deutlich weniger wichtig.
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Deutschland bei den erneuerbaren Energien nur unteres Mittelfeld

Die gute Nachricht vorweg: In allen 27 Mitgliedsstaaten der EU hat der Anteil an erneuerbaren Energien im letzten Jahr zugenommen. 19,7 Prozent des Bruttoendenergieverbrauchs stammte 2019 im EU-Durchschnitt aus erneuerbaren Energien, das sind 5,8 Prozent mehr als noch im Jahre 2009. Deutschland liegt im europäischen Vergleich aber leider nur auf Rang 16, der Anteil lag 2019 bei 17,4 Prozent.
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