Der 600. Early bird erscheint. Wie war das doch nochmal?

Es kam plötzlich, wie Weihnachten: Heute versenden wir den 600. Early-bird-Agentur-Newsletter, das ist schon eine Hausnummer. Da kam ich ins Erinnern…

Alles fing 2008, kurz nach Gründung von Eins A Kommunikation an. Es gab damals keinen Newsletter für die Touristik. Ich hatte in meinen 13 Jahren bei der Tui einen viersprachigen Newsletter für den Konzern etabliert, der wahrscheinlich das beliebteste Instrument der internen Kommunikation dort war. So etwas ähnliches wollten wir auch als Agentur herausbringen. Und so entstand der touristische Newsletter early bird. Er erschien wöchentlich und brachte die aktuellsten Nachrichten der vergangenen Woche in komprimierter Form. Zu seiner besten Zeit hatte der early bird über 3.000 Abonnenten und wurde gegen eine geringe Gebühr von einigen Unternehmen in ihr Intranet implementiert.

Für uns war der early bird ein Instrument der Akquise, damit machten wir unsere Agentur in der Branche bekannt, er war aber auch ein gutes Lernmittel für unsere Volontäre und Praktikanten, da konnten sie journalistisches Schreiben üben. Und außerdem machte er natürlich Spass.

2018 kam mit der Einführung der DSGVO ein Rückschlag, wir verloren einen Großteil unserer Abonnenten. Außerdem hatten sich die Arbeitsschwerpunkte unserer Agentur verschoben: Krisenkommunikation, Klimaschutz und Nachhaltigkeit, Personalmanagement und Employer Branding sowie Energie und Wissenschaftskommunikation waren unsere Hauptthemen geworden, mittlerweile gaben wir einen Newsletter für unsere Energiekunden und einen allgemeinen Agenturnewsletter heraus. Wir begannen uns zu verzetteln, zumindest was unsere Newsletter anging.

Deshalb führten wir 2019 langsam alle drei Newsletter zusammen im early bird Agenturnewsletter, der uns heute als Kommunikationsinstrument zu unseren Partnern, Kollegen, Kunden und potentiellen Kunden dient; und der heute ganz überraschend zum 600. Mal erscheint.

Thorsten Windus-Dörr