Klimaschonende CNG-Mobilität auf der ABF 2020

Der Regionspräsident beim Messerundgang auf dem CNG-Infostand in Halle 23. Dr. Andreas Gruchow, Vorstand Deutsche Messe AG; Hauke Jagau, Regionspräsident Region Hannover; Johan Bloemsma, Sales Manager OrangeGas Germany GmbH; Jens Voshage – Geschäftsführer Eins A Kommunikation/Sprecher der Regionalgruppe Hannover des CNG-Club (von links nach rechts; Foto Tim Schaarschmidt)

Jens Voshage, Geschäftsführer von Eins A Kommunikation und Sprecher der Regionalgruppe Hannover des CNG-Club e.V. betreute in diesem Jahr den Sonderstand „Klimaschonende CNG-Mobilität auf der ABF in Hannover. Er berichtet über seine Erfahrungen und über Neuigkeiten auf dem CNG-Markt.

Auch wenn die Zulassungszahlen von CNG-Neufahrzeugen nach dem sehr guten Jahr 2018 im vergangen Jahr eine herbe Enttäuschung waren, geht es mit der CNG-Mobilität voran. Dies ließ sich auch an der Basis erkennen: Ebenso wie andere Mitglieder des CNG-Clubs und Mitarbeiter der Firmen Verbio und OrangeGas habe ich bei der ABF 2020 mit vielen Autointeressierte auf dem Sonderstand „Klimaschonende CNG-Mobilität“ gesprochen. Der Informationsbedarf und das Interesse waren groß. Es gab übrigens erstmals seit vielen Jahren wieder einen CNG-Sonderstand auf der ABF; ermöglicht wurde er von den beiden CNG-Club-Firmenmitgliedern Verbio AG und OrangeGas Germany GmbH.

Bei den Fahrzeugen gibt es nun zwei neue interessante Modelle: den Skoda Kamiq G-Tec (City-SUV, etwas größer als der Seat Arona TGI) und den Skoda Scala G-Tec (vergleichbar mit dem VW Polo TGI und dem Seat Ibiza TGI). Was selbst die Verkaufsberater der Händler erst durch uns erfuhren: Bei Skoda gibt es ein Markteinführungsprogramm mit acht Prozent Händlerrabatt für die CNG-Versionen von Kamiq und Scala. Die Händler können daher die CNG-Varianten zu einem ähnlichen Preis anbieten wie den entsprechenden Benziner. Somit haben wir eine ähnliche Situation wie bei Seat mit der Gleichpreisstrategie.

Aufgrund des Modellwechsels bei Seat Leon und Skoda Octavia, sind die CNG-Varianten der beiden Modelle jetzt nicht mehr konfigurierbar. Jedoch haben einige Händler sich Lagerfahrzeuge bestellt, um die Lücke bis zum Marktstart des neuen Leons und des neuen Octavias zu füllen. Der Seat Leon ist darüber hinaus weiterhin in der Fast Lane – das heißt vorkonfigurierte Neuwagen werden innerhalb von 21 Tagen an den Kunden ausgeliefert. Beim Golf TGI habe ich gehört, dass der Golf VII TGI auch nach dem Verkaufsstart des Golf VIII weiter bestellt werden kann und produziert wird. Hier scheint VW besonders den Markt in Italien weiterhin mit Neufahrzeugen versorgen zu wollen. Nach Italien sollen im letzten Jahr monatlich(!) rund 4.000 neue CNG-Gölfe verkauft worden sein. Bei Seat in Deutschland betrug der Anteil der CNG-Varianten beim jeweiligen Modell nach Aussage des Chefs von Seat Deutschland rund 10 Prozent. Auch daran sieht man: Wenn die Hersteller wollen, dann gibt es auch erfreuliche Absatzzahlen.

Jens Voshage

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