Ein Eins A Praktikum?

“Die nehmen mich nie“, dachte ich, als ich im Mai aus meinem Vorstellungsgespräch bei Eins A Kommunikation ging. Irgendwie hatte ich nach dem Gespräch ein ungutes Gefühl und war umso erstaunter, als… ich im Zug dann die Zusage von Herrn Windus-Dörr per Mail bekam. Sollte ich den Platz trotzdem annehmen? Ich schlief eine Nacht drüber und nahm den Praktikumsplatz dann an. Was sollte schon groß passieren?

Und ich muss sagen, es war genau die richtige Entscheidung. Mein Praktikum in den letzten drei Monaten war einfach nur Eins A (ich weiß, das schreiben alle Praktikanten, es stimmt aber absolut)!

Schon in meiner ersten Woche bekam dieChristina_Weninger_284x198_VO76650_151002 Agentur ein neues, spannendes Projekt: ein Autor, der ein Enthüllungsbuch über einen Wirtschaftsskandal veröffentlichen möchte. Das war ideal für mich: Ich wurde von Anfang an in dieses Projekt mit einbezogen und war von der Konzeptentwicklung bis hin zur Realisierung dabei. Auch im Agenturalltag wurde ich wie eine feste Mitarbeiterin behandelt. So durfte ich an einer Arbeitskreissitzung des DPRG in Bielefeld teilnehmen und lernte dort, wie die Kommunikation im Mittelstand aussieht. Im Oktober waren wir in Braunschweig und eröffneten dort trotz Regen erfolgreich einen Trinkwasserbrunnen für unseren Kunden. Außerdem begleitete ich meine Kollegen bei Presseterminen, Interviews und Kundengesprächen. Jede Woche verfasste ich eigenständig den touristischen Newsletter early bird. Dadurch wuchs nicht nur mein Allgemeinwissen, ich lernte auch das CMS-System Typo3 kennen.

Die letzten vier Wochen wurden begleitet von drei Weihnachtsliedern gespielt auf einem Akkordeon in Dauerschleife. Ergänzt wurde sie täglich durch mittelalterliche Musik am Nachmittag. Eins A Kommunikation befindet sich im Dezember nämlich mitten im Weihnachtsmarkt(fieber). Nicht nur im Dezember, auch in den letzten beiden Monaten wurde es hier nie langweilig. Ich habe mich immer sehr wohl gefühlt und kam gerne zur Arbeit, auch wenn eine 32-Stunden-Woche anfangs sehr anstrengend war. Obwohl es manchmal stressig war, haben sich meine Kollegen immer die Zeit genommen, mir alles zu erklären und meine Fragen zu beantworten.

Mit ganz viel neuem Wissen und tollen Erfahrungen im Gepäck, verabschiede ich mich nur ungern. Die Zeit ging viel zu schnell vorbei und ich danke dem gesamten Team für die schönen drei Monate!

Christina Weninger (cw) 🙂