Über meine Zeit als Praktikantin bei Eins A

Klar, war nicht immer alles eins a bei „Eins A“, doch es überwiegen ganz klar die positiven Erfahrungen und Erinnerungen an die Agentur! Schuld war wohl das spürbare Sommerloch. Tatsächlich war ich positiv überrascht, dass mich eine doch eher kleine PR Agentur so überzeugen konnte wie Eins A. Vielleicht habe ich es sogar dem kleinen Team zu verdanken, dass ich so viele Aufgaben und Projekte eigenständig bearbeiten durfte und selbst an vielen Stellen kreativ wurde. Endlich konnte ich die trockene Theorie in der Praxis erleben und einige Punkte in die Tat umsetzen. Das Team hat mich herzlich aufgenommen und ich fühlte mich zu keinem Zeitpunkt wie eine „überflüssige“ Praktikantin. Natürlich gehörten auch die typischen Praktikantentätigkeiten zu meinem Aufgabenbereich, wie zum Beispiel Geschirrspüler leeren oder den Einkauf für die Agentur erledigen. Doch verglichen mit den vielfältigen Aufgaben, die diesen gegenüber standen, durfte ich als fast vollwertiges Mitglied im Tagesgeschäft helfen und mitarbeiten. Ich wurde stets integriert und durfte meine Ideen einbringen. Mein persönlicher Retter in der Not war die Volontärin Anne Keppler. Sie stand mir während meines gesamten Praktikums bei Fragen oder anderen Wehwehchen zur Seite. Egal ob es darum ging, etwas Essbares für die Mittagspause ausfindig zu machen oder einfach nur mal für ein bisschen Small Talk zwischendurch – mit ihr schwamm ich auf einer Welle. Doch auch die Geschäftsführer von Eins A Kommunikation hatten immer ein offenes Ohr. Das eine oder andere Mal waren die Aufgabenstellungen für mich nicht ganz klar. Doch nach ein bisschen Bedenkzeit haben sich die meisten Fragezeichen in Luft aufgelöst.

Arbeit macht müde: Leider war ich eine 40 Stunden Woche nicht gewohnt und daher freitags immer ziemlich k.o. – doch das gehört nun mal zum Arbeitsleben dazu. Ich verlasse die Agentur mit einem weinenden und einem lachenden Auge. Gerne wäre ich noch etwas länger bei Eins A tätig gewesen, um noch mehr Erfahrungen sammeln zu dürfen. Die zwei Monate vergingen wirklich wie im Flug. Auf der anderen Seite freue ich mich wieder auf mein Studentenleben, das leider auch schon in einem Jahr vorbei ist. Dann darf ich mich hoffentlich über einen guten Bachelorschnitt freuen und kann endlich voll und ganz in das Berufsleben eintauchen – oder vielleicht doch noch einen Master hintendran hängen?

Danke Eins A!
Leticia Bergmann – besser bekannt als lb 🙂