Zeichen setzen: ein erster Schritt

Machen Sie auch mit bei der Earth Hour? Oder lieber beim Earth Day? Sie halten nichts von solchen Initiativen? Halten Sie etwa das Ziel, die Menschen wach zu rütteln und zu einem nachhaltigen Lebensstil anzuregen für falsch?

Schon wieder ist ein Jahr herum. Nicht nur beim ärztlichen Checkup denke ich das. Auch diese Umweltschutzaktionen zeigen, wie fix die Zeit vergeht. Und manchmal glaube ich, dass sie ähnlich wirkungsvoll wie die Arzttermine sind: Wenn alle Ergebnisse o.k. sind hat man danach ein gutes Gewissen und das Thema kann von der To-do-Liste bis zum kommenden Jahr gestrichen werden. Die Empfehlungen vom Arzt, gesünder zu essen, mehr Sport zu treiben oder öfter Zahnseide zu benutzen nehmen wir mit . Doch ändern wir auch unser Verhalten?

Nun, in Sachen Klimaschutz ist jedoch nicht alles o.k. weder in der Welt, noch hier bei uns in Deutschland. Die internationalen Verhandlungen stocken – nein, eigentlich gibt es sie gar nicht mehr. Und die Klimakanzlerin von einst verdient heute eher den Titel Kohlekanzlerin. Zumindest hat sie es seit den Wendebefehl nach der Atom-Katastrophe von Fukushima nicht geschafft, eine nachhaltige Energiepolitik zu gestalten. Der Ausstoß von CO₂ in Deutschland steigt! Nicht weil die Industrie zu Klimaschweinen mutierte, sondern weil die Politik nicht ihrer Lenkungsfunktion gerecht wurde.

Zeit, Zeichen zu setzen!

Ob nun als kleine Nadelstiche oder Steine, die eine Lawine in Gang setzen – Zeichen sind nicht wirkungslos. Sie sind ein Anlass, ein Zukunfts-Thema wieder ans Licht zu ziehen. Und um so mehr Menschen mitmachen, desto stärker wird darüber diskutiert. Daher sind der Earth Day und die Earth Hour dieses Jahr besonders wichtig. Machen Sie doch auch mit – es kostet ja nichts!

Hand in Hand wenn Zeichen und Taten sich ergänzen

Bei Eins-A-Kommunikation gehen wir jedoch einen Schritt weiter. Wir lassen es nicht beim Zeichensetzen. Sondern bei uns gehört Klimaschutz zum unternehmerischen Handeln. Als klimaneutrales Unternehmen reden wir nicht nur über Klimaschutz, sondern wir praktizieren ihn. Vor allem: Wir setzen ihn selbst um! Wir haben unsere Gewohnheit geändert statt uns anderen zu sagen, was sie machen könnten.

Zeichensetzten und Handeln schließen sich nicht aus. Daher: machen Sie doch einfach mit. Der erste Schritt ist am 29. März 2014 von 20:30 bis 21:30 Uhr das Licht auszuschalten.

Jens Voshage