"Das Wichtigste nach vorn" ist der Kern der Dreieck-Regel

Immer noch: Das Wichtigste nach vorn

Regeln kennen, Regeln anwenden und die eigene Arbeit immer wieder prüfen – dieser Dreiklang hilft bei der professionellen Pressearbeit. Eine der wichtigsten Regeln zum journalistischen Schreiben von Meldungen ist: Das Wichtigste nach vorn. Klar, die Dreiecks-Regel kennen wir alle. Doch wie kommt es dann, dass immer wieder solche Pressemitteilungen im Postfach landen?

Intelligente Stromnetze

Deutschland hat die Energiewende beschlossen: Bis 2020 sollen 35 Prozent und bis 2050 80 Prozent der benötigten Energie aus erneuerbaren Quellen gewonnen werden. Doch bis dahin sind noch viele wissenschaftliche, technische, regulatorische und wirtschaftliche Durchbrüche nötig. Im Projekt „iUrban“ erarbeiten Informatiker, Wirtschaftswissenschaftler, Elektrotechniker und Psychologen integrierte Geschäfts- und Datenschutzmodelle für Stromsysteme mit einem hohen Anteil von erneuerbaren Energien. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler entwickeln…
Quelle: Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

Nun ganz ehrlich: Auch wir ertappen uns immer mal wieder dabei, dass wir versuchen am Anfang einer Meldung die Bedeutung des Themas zu erklären. Doch zum Glück rückt spätestens der Kollege, der die Qualitätssicherung macht, den Inhalt wieder zurecht. Redigieren gehört bei uns eben zum Geschäft; das Vier-Augen-Prinzip hilft, bessere Pressemitteilungen zu erstellen. Die “7 Regeln des journalistischen Schreibens” gelten eben nicht nur für den Volontär, sondern auch für den erfahrenen Redakteur.

Das Wichtigste nach vorn. Ob nun die historischen Gründe (Stichwort: 1914, Attentat auf Franz Ferdinand, Vossische Zeitung) angeführt werden, die Leserführung von modernen Medien oder unsere schnelllebige Zeit mit eiligen Lesern – die Regel gilt weiterhin. Und eigentlich kann man sie sehr leicht umsetzen, wenn man eine Pressemitteilung schreibt.

Jens Voshage