Die Kramerstraße 13

Kein Aprilscherz! Zehn Jahre Eins A Kommunikation

Wir haben tolle Kunden, tolle Projekte und natürlich tolle Mitarbeiter. Aber wir wollen heute nicht über die Arbeit sprechen. Drei Kollegen der ersten Stunde sind heute noch da, sie erinnern sich…

Es war kein Aprilscherz, wir haben unsere Agentur Eins A Kommunikation tatsächlich am 1. April 2008 bezogen. Das denkmalgeschützte Haus Kramerstrasse 13 wurde damals renoviert und war nicht planmäßig fertiggeworden. „Wir zogen auf eine Baustelle und hatten zunächst nur ein Stockwerk zur Verfügung. Deshalb erinnere ich mich vor allem an mit Bauschutt verschmierte Schuhe, staubige Anzüge und daran, dass ich viel gefroren habe“, erzählt Jens Voshage.

Ich selbst erinnere mich: Der April 2008 war noch kälter als der diesjährige März und wir hatten noch keine Heizung. Notdürftig versuchten wir mit Heizlüftern der Lage Herr zu werden. Gottlob waren wir damals viel in Sachen Kundenpflege und –akquise unterwegs und es kam dann auch bald der Sommer. Und der ist in der Kramerstrasse toskanisch.

Barbara Voshage hatte anfangs Zweifel: „Ich habe damals den Rohbau gesehen und die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen. Schutt, Dreck, hohle Planken! Nichts sah nach Büroräumen aus. Aber nach Ende der Umbauphase habe ich mich auf Anhieb an das schöne und zentral gelegene Büro gewöhnt. Der Mix aus modern und alt ist etwas ganz besonderes. Hier zu arbeiten macht einfach Spaß!“

Christiane Bischoff war damals die vierte im Bunde, sie ist nach sieben Jahren Eins A weitergezogen und ist heute Marketing Managerin bei Aventics (einem Kunden von uns). 2 Volontäre und 36 Praktikanten und Praktikantinnen hatten wir in den letzten zehn Jahren, die jüngste war 17, die älteste 57. Die meisten haben interessante Jobs in der Branche gefunden. Das schöne ist, dass sie sich manchmal noch bei uns melden.

Wenn ich rumfrage, an was man sich aus den 10 Jahren so erinnert, dann kommen Dinge wie das legendäre Bürokonzert mit Coby Grant vor zwei Jahren, immer wieder die Fete de la Musique, da sitzen wir ja mitten drin. Natürlich die Weihnachtsmärkte. Und ich selbst werde nie vergessen, wie ich vor einigen Jahren abends wegen des Fußballspiels Hannover 96- Brügge nicht mehr aus der von der Polizei abgesperrten Kramerstrasse kam.

Thorsten Windus-Dörr